Gemeindezentrum

Neubau des Petershofs in Essen-Kettwig nimmt Gestalt an

Die aktuelle Aussicht auf den Neubaus des Peterhofs an der Hauptstraße in Essen-Kettwig: Vorne ist das Gemeindezentrum in seiner Architektur bereits gut erkennbar. Dahinter entstehen die seniorengerechten Wohnungen.

Die aktuelle Aussicht auf den Neubaus des Peterhofs an der Hauptstraße in Essen-Kettwig: Vorne ist das Gemeindezentrum in seiner Architektur bereits gut erkennbar. Dahinter entstehen die seniorengerechten Wohnungen.

Foto: Christof Köpsel

Essen-Kettwig.  Das Neubauprojekt der kath. Gemeinde St. Peter und Laurentius in Kettwig liegt im Zeitplan. Bald wird das Richtfest angepeilt. Die Einzelheiten.

Das Neubauprojekt Petershof der katholischen Gemeinde St. Peter und Laurentius nimmt Gestalt an. Bis zum Februar soll der Rohbau fertig sein. Projektleiter Tobias Leidinger gibt sich zuversichtlich, dass dann der Gesamtkomplex aus Altenwohnungen und Gemeindezentrum gegenüber dem Altenheim St. Josefshaus wie geplant zur Jahreswende 2020/21 bezugsfertig sein wird.

Der Bereich Gemeindezentrum mit seiner ebenerdigen Architektur in dreieckiger Form ist bereits gut erkennbar. Dahinter ragt der Neubau von 28 altengerechten Wohnungen in die Höhe. Die Verschalung für das dritte und letzte Obergeschoss steht, „die Ausführung beginnt kommende Woche“, berichtet Leidinger, der stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes und Vorsitzender des Projektausschusses Petershof ist. Bis auf die zurückliegenden Festtage habe das mit dem Rohbau beauftragte Unternehmen durchgehend gearbeitet. „Wir sind sehr zufrieden und liegen bis auf die Verzögerung zu Beginn gut im Zeitplan.“

Die Vorbereitungen für das Richtfest laufen

Zur Erinnerung: Die Gründung des Gebäudes musste aufgrund wasserführender Schichten anders geplant und damit auch die gesamte Statik neu berechnet werden. Andernfalls hätte die Gemeinde als Bauträger teure Absicherungsmaßnahmen gegen eindringendes Wasser einbauen müssen. Das führte zu einer Verzögerung der Tiefbauarbeiten. Sie begannen nach dem Abbruch des alten Gebäudes im Januar letzten Jahres; die Grundsteinlegung war dann Ende September.

Nun ist man einen großen Schritt weiter: „Die Vorbereitungen für das Richtfest laufen bereits“, freut er Tobias Leidinger. Es soll Anfang Februar stattfinden. Zügig soll es dann weitergehen – im März mit dem Einbau der Fenster, im April mit dem Innenausbau. Das Dach des Gemeindezentrums werde begrünt, kündigt der Projektleiter an. „Die Mieter schauen also auf eine grüne Wiese.“

Die Kosten für das Projekt sind aufgeteilt

Die 28 barrierefreien Wohnungen gibt es in zwei Varianten: für Singles die 1,5-Zimmer-Wohnung mit gut 49 Quadratmetern, für Ehepaare die Zwei-Zimmer-Wohnung mit rund 59 Quadratmetern. Jede Wohnung hat einen Balkon und eine Einbauküche. Serviceleistungen des Seniorenwohnheims können mitgenutzt werden, andere können hinzugebucht werden.

Es gebe bereits eine Reihe von Interessenten auf der Bewerberliste – aus Kettwig wie aus umliegenden Stadtteilen und Nachbarorten, so Leidinger. Die Auswahl der Mieter erfolge nach objektivierbaren Kriterien. „Vor dem Frühjahr steht das Thema aber nicht an“, betont er.

Die Kosten für das neue Gemeindezentrum an der Hauptstraße trägt zu 30 Prozent die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Laurentius, den Hauptanteil von 70 Prozent zahlt das Bistum Köln. Die Wohnungen finanziert dagegen allein die Pfarrgemeinde. Dazu werden langfristige Darlehen aufgenommen, die aus den Mieteinnahmen rück zu finanzieren sind.

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