Musik-Kabarett

Musiker-Liga begeistert mit Queen, Beethoven und Peter Kraus

Sie sind jung und lieben das Spiel mit Gitarre und Kalauern: Das Leipziger Duo Bye-Bye mit Tim Ludwig und Oliver Haas.

Sie sind jung und lieben das Spiel mit Gitarre und Kalauern: Das Leipziger Duo Bye-Bye mit Tim Ludwig und Oliver Haas.

Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Dervices

Essen.  Scherz, Ironie und lustige Geräusche: Timm Beckmanns „Liga der außergewöhnlichen Musiker“ sorgt in der Zeche Carl für zwei ausverkaufte Abende.

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Applaus in Recklinghausen, Jubel in Oberhausen und zwei restlos ausverkaufte Vorstellungen in der Essener Zeche Carl: Vier Shows in Folge und in direkter Revier-Nachbarschaft zu füllen, das muss man erst mal schaffen. In der „Liga der außergewöhnlichen Musiker“ scheint das Motto „je mehr, je besser“ jedenfalls zu greifen. Denn während das Musikkabarett-Format mit Unterstützung der Essener Brost-Stiftung inzwischen auch zu Auswärtsspielen in den umliegenden Städten antritt, wird auch die Zahl der treuen Fans in Essen offenbar immer größer.

Musiker, Moderator und „Liga“-Erfinder Timm Beckmann überprüft das gerne mit einer kleinen Publikumsumfrage. Wer schon mal da war? Zahllose Hände fliegen hoch. Ab und an darf man in der Show aber auch ohne Aufzeigen reinquatschen. Wenn es etwa um die Frage geht, welche Pop-Preziose die „Fills“ wieder zum Klassik-Schmuckstück geschliffen haben. Als Kammer-Kauen-Ensemble ist die Konzertabordnung der Essener Philharmoniker zum Aushängeschild der Reihe geworden.

Zwischen den von ihnen gespielten Aha-Hits wie „Take on Me“ und Filmmusik von Ennio Morricone ging es diesmal quer durch die Musikgeschichte: vom Geburtstagskind Ludwig van Beethoven, laut Beckmann der „Jopi Heesters der Klassik“, bis zu Peter Kraus als nicht minder ausdauernder Akteur des Schlagers. Mit dem ebenfalls schon betagteren BosArt-Trio wurde die Altmeister-Reihe diesmal fortgesetzt. Ihr Bond-Sound mit Blockflöte klang dabei ebenso ungewöhnlich wie der von der A-cappella-Gruppe „Muttis Kinder“ augenzwinkernd servierte „Shashlik Bazaar“ frei nach Queen. Scherz, Ironie und lustige Geräusche machen: Dem Dreiklang hatte sich in dieser Liga-Runde auch das junge Akustikpop-Duo „Bye-Bye“ verschrieben. Jubel für alle und ein gemeinsames Volkslied zum Abschied.hier gibt es mehr artikel, bilder und videos aus essen

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