Mütter arbeiten trotz Ganztags nicht Vollzeit

Ganztagsschulen führen nicht dazu, dass mehr Mütter wieder Vollzeit arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Duisburg-Essen, die jetzt veröffentlicht wurde.

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Ganztagsschulen führen nicht dazu, dass mehr Mütter wieder Vollzeit arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Duisburg-Essen, die jetzt veröffentlicht wurde.

Das Ganztags-Betreuungsangebot an Grundschulen wurde vor allem nach dem sogenannten „Pisa-Schock“ im Jahr 2001 flächendeckend ausgebaut. Die Wirtschaftswissenschaftler Marie Paul von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Fabian Dehos vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung haben die Berufstätigkeit von Müttern untersucht und festgestellt: Statistisch gesehen sind mittlerweile zwar mehr Mütter berufstätig (durchschnittlich 25 Stunden). „Doch wir zeigen in unserer Studie, dass das nicht auf den Ausbau von Ganztagsgrundschulen zurückgeht“, betont Professorin Paul. Sie und ihr Kollege haben Daten des Sozioökonomischen Panels und des Mikrozensus verwertet. „Wer seine Kinder nachmittags in der Schule versorgt weiß, sucht sich nicht deswegen einen Job oder stockt seine Stunden auf. Außerdem sind viele Frauen nicht zwingend auf die Ganztagsschule angewiesen, obwohl sie arbeiten. Sie würden die Betreuung auch anders organisieren.“

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