Bluttat

Messerattacke in Essen: Opfer (78) konnte Klinik verlassen

Auf der Essener Margarethenhöhe wurde eine Rentnerin niedergestochen.

Foto: Anhuth

Auf der Essener Margarethenhöhe wurde eine Rentnerin niedergestochen. Foto: Anhuth

Essen.   Nach dem Angriff auf eine 78-Jährige in Essen sitzt ein 20-Jähriger weiter in U-Haft. Die Hintergründe der Bluttat sind weiterhin unklar.

Die 78 Jahre alte Seniorin, die vor knapp zwei Wochen auf der Essener Margarethenhöhe niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden ist, hat das Krankenhaus inzwischen verlassen können. Der Frau gehe es den Umständen entsprechend gesundheitlich wieder gut, heißt es bei der Polizei, die bereits einen Ortstermin mit dem Opfer anberaumte.

Der mutmaßliche Messerstecher (20) sitzt wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes weiterhin in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe der Bluttat sind den Ermittlern allerdings noch nicht bekannt. Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens geht nach wie vor von einer psychischen Erkrankung des 20-Jährigen als Auslöser aus und wartet zurzeit auf ein entsprechendes Gutachten.

Wegen Körperverletzung bereits im Gefängnis

Eine Information dieser Zeitung, wonach der mutmaßliche Täter noch bis vor kurzem in der psychiatrischen Abteilung des Justizvollzugskrankenhauses Fröndenberg untergebracht war, wollte Jürgens nicht kommentieren: „Da möchte ich nichts zu sagen“, so die Oberstaatsanwältin. Bestätigt ist bislang nur, dass der 20-Jährige unter anderem wegen Körperverletzung bereits im Gefängnis saß.

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hatte den Mann bereits wenige Stunden nach dem Messerangriff im Lührmannwald in der Wohnung einer Bekannten nahe des Tatorts festnehmen können. Das lebensgefährlich verletzte Opfer hatte sich mit letzter Kraft zu einer Anwohnerin geschleppt.

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