Messer-Angriff

Messer gezückt: Streit unter Asylbewerbern in S6 eskaliert

Mit diesem Messer hat ein Mann einen anderen Mann in der S-Bahn der Linie 6 am 27. Juni angegriffen. Das Opfer wurde schwer verletzt.

Foto: Bundespolizei

Mit diesem Messer hat ein Mann einen anderen Mann in der S-Bahn der Linie 6 am 27. Juni angegriffen. Das Opfer wurde schwer verletzt. Foto: Bundespolizei

Essen.   In der S-Bahn-Linie 6 ist es am Mittwoch zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Mann aus Eritrea mit Messer verletzt, Iraker tatverdächtig.

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Dramatischer Zwischenfall in der S-Bahn Linie 6 zwischen der Haltestelle Hügel und dem Hauptbahnhof: Am Mittwochabend gegen 21 Uhr gerieten ein Iraker (24) und ein Mann (25) aus Eritrea in Streit. Schließlich zückte der Iraker ein Küchenmesser und verletzte sein Opfer damit am Arm. Das Messer hat eine Klingenlänge von stattlichen 19 Zentimetern.

Opfer flüchtete in anderen Zugwaggon

Das Opfer flüchtete in einen anderen Wagenteil, informierte Bahn-Mitarbeiter. Sie konnten dem Täter die Waffe wegnehmen. Zeugen berichten, dass der Täter das Messer mittlerweile unter seiner Kleidung versteckt hatte.

Im Essener Hauptbahnhof übergaben die Bahn-Mitarbeiter den Mann der Bundespolizei. Der Rettungsdienst versorgte den verletzten Eritreer. Was das Motiv des Irakers war, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben.

Die Folge: Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung

Beide Männer befinden sich derzeit im Asylverfahren und wohnen in Essen. Gegen den 24-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

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