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Marketingpreis Tacken als „Leistungsschau der Region“

Die Jury und die Nominierten in den Kategorien Agenturen, Unternehmen und Gründer

Foto: Fabian Strauch

Die Jury und die Nominierten in den Kategorien Agenturen, Unternehmen und Gründer Foto: Fabian Strauch

Essen.   Im Ruhrturm zeichnete der Marketingclub Ruhr zum sechsten Mal die Besten der Branche in der Region aus. Dabei setzten sich die Großen durch.

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Designer-Klamotten, die die Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets in die Welt tragen wollen. Ein Energiekonzern, der sich mit einer quietschbunten Kampagne neu erfinden möchte. Und Werbung für eine Krankenversicherung, die dank Comedian Hannes Bender im Kopf bleibt: Die sechste Verleihung des Marketingpreises „Tacken“ gilt als „Leistungsschau der Region“, wie sie IHK-Chefin Jutta Kruft-Lohrengel bezeichnete.

Im Ruhrturm zeichnete der Marketingclub Ruhr (MCR) wieder die kreativen Köpfe der Region Mülheim, Essen und Oberhausen aus: in den Kategorien Agenturen, Unternehmen und Gründer. Kopf des Jahres ist „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöfer: Der Professor Uni Duisburg-Essen holt mit seinem „Car-Symposium“ auf Zollverein einmal im Jahr die Spitzen der deutschen Automobilindustrie ins Ruhrgebiet – und verschaffe der Region damit jede Menge Strahlkraft, fand die Jury.

Innogy für Blitzkampagne ausgezeichnet

Die setzt sich aus acht Marketing-Fachleuten zusammen, die es in diesem Jahr nicht einfach hatten: So viele Unternehmen wie nie zuvor hatten sich um den Preis beworben. Ein Beweis dafür, dass der Tacken in der Region angekommen sei, so Jurymitglied Britta Becker vom Marketingclub Ruhr.

Am Ende setzten sich die Großen im Bewerberfeld durch: RWE-Tochter Innogy etwa für ihre flächendeckende Blitzkampagne, mit der sie die neue Marke binnen kürzester Zeit in aller Munde brachte. Krankenhausbetreiber Ategris, der seine Idee einer „Keimschranke“ erfolgreich umsetzte, ging ebenso leer aus wie die Ruhrtourismus GmbH, die für den „Tag der Trinkhalle“ nominiert worden war. In der Kategorie Agenturen ging der Marketingpreis an die Bredeneyer Schüngelschwarz: Ihre für die Krankenversicherungsbranche untypischen Werbespots unter dem Motto „Wie krank ist das denn?“ waren der Jury einen Tacken wert.

Unter den Gründern hatten die „Grubenhelden“ die Nase vorn: Das Gladbecker Modelabel, das originale Kumpelkleidung für neue Designerklamotten nutzt, lag knapp vor den Essener Start-ups „Pottsalat“ und „Calumia“. Ausgelobt wird der Gründer-Preis von der Funke Mediengruppe, zu der auch diese Zeitung gehört. Marketingchef Claus-Dieter Grabner lobte den Innovationsgeist: Genau solche Unternehmen brauche die Region.

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