Widerstand

Männer machen sich über Kontrollen im Bahnhof Essen lustig

Ein Bundespolizist hängt im Essener Hauptbahnhof ein Plakat auf, das auf das einwöchige Waffenverbot hinweist. 

Ein Bundespolizist hängt im Essener Hauptbahnhof ein Plakat auf, das auf das einwöchige Waffenverbot hinweist. 

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Essen.  Nach einem Zwischenfall mit renitenten jungen Männer ermittelt die Bundespolizei. Trotz Verbots hatte ein 24-Jähriger einen Schlagring dabei.

Bei Kontrollen des einwöchigen Waffenverbots im Essener Hauptbahnhof hat eine Gruppe junger Männer am Donnerstagmorgen einen Einsatz von Bundespolizisten gestört. Ein 24-Jähriger wurde sogar handgreiflich. Bei ihm wurde ein verbotener Schlagring sichergestellt. Einer seiner Begleiter hatte Drogen dabei.

Wie die Behörde berichtete, machten die 23 und 24 Jahre alten Männer zunächst anzügliche Bemerkungen und sich über die Maßnahmen der Beamten lustig.

Mit dem Verweis auf die aktuelle Waffenverbotszone im Essener Hauptbahnhof wurden sie nach gefährlichen Gegenständen befragt. Obwohl einer der Männer, ein Essener, verneinte, fanden die Einsatzkräfte in seiner Jackentasche den Schlagring.

Aggressiver 24-Jähriger wurde zur Wache gebracht

Darauf begann der Mann, die Bundespolizisten und deren Maßnahmen aus nächster Nähe zu filmen. Als Einsatzkräfte das Smartphone sicherstellen wollten, widersetzte er sich. Unter massivem Widerstand, so die Polizei, wurde der aggressive 24-Jährige zur Wache gebracht.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

In diesem Zusammenhang erinnert die Bundespolizei daran, dass die Hauptbahnhöfe Essen und Mülheim bis zum 20. Januar, 6 Uhr, zur Waffenverbotszone erklärt wurden. Hintergrund ist eine Zunahme der Gewaltdelikte.

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