Gastronomie

„MA“ – dieses neue Restaurant öffnet in der Essener City

Alexander Brambrink im neuen Café Extrablatt an der Kettwiger Straße in Essen.

Alexander Brambrink im neuen Café Extrablatt an der Kettwiger Straße in Essen.

Foto: Socrates Tassos

Essen.   Neben der Lichtburg hat in der vergangenen Woche ein Café Extrablatt eröffnet. Der Betreiber plant schon die nächste Gastronomie am Kennedyplatz.

Ein neues Restaurant soll demnächst in der Essener Innenstadt eröffnen: MA heißt es und wird in die Räume des derzeit geschlossenen Café Solos am Kennedyplatz ziehen. Serviert werden gesunde Speisen, wie die gerade angesagten Bowls.

Das MA ist das neuste Projekt von Alexander Brambrink – er ist unter anderem der Geschäftsführer von Café & Bar Celona am Kennedyplatz und der Finca & Bar Celona an der Westfalenstraße in Steele. In der Innenstadt ist Brambrink derzeit auf Expansionskurs: Er hat die beiden Café Solos übernommen. An der Kettwiger Straße, direkt neben der Lichtburg, hat er in der vergangenen Woche ein Café Extrablatt eröffnet.

Aus dem Café Solo wird das MA

Nun steht als nächstes der Umbau am Kenndeyplatz an: Aus dem Café Solo soll das MA werden. Es handelt sich ebenfalls um eine Konzept-Gastronomie, einen ersten Piloten gibt es bereits in Bremen. Dort werden morgens beispielsweise Chiapudding, Overnight Oats (unsere Oma würde wahrscheinlich Haferbrei sagen), belegte Brote oder Pancakes serviert.

Außerdem gibt es Bowls – Schüsselgerichte, in die zum Beispiel Zutaten wie Couscous, Quinoa und viel farbenfrohes Gemüse kommen können. Vor allem Frauen würden sich von dem neuen Konzept angesprochen fühlen, erklärt Brambrink.

Fünf Gastronomiebetriebe mit rund 350 Mitarbeitern

Das MA ist Brambrinks fünfter Laden, er hat insgesamt rund 350 Mitarbeiter. Als Systemgastronom will er sich aber nicht pauschal abstempeln lassen. „Ich bin ein Essener Unternehmer“, sagt der 46-Jährige.

Mit McDonald’s oder Vapiano seien seine Betriebe nicht vergleichbar. „Wir sind systematisch organisiert. Es gibt so viel System wie nötig, aber so viel Flexibilität wie möglich.“ So gebe es eine einheitliche Optik, aber die Angebote seien unterschiedlich. In der Finca an der Westfalenstraße werde beispielsweise ein individueller Mittagstisch gekocht, da viele Mitarbeiter aus benachbarten Büros zum Essen kommen.

Bei der Attraktivität der Innenstadt seien auch Händler und Gastronomen gefragt

Zur Diskussion, ob die Essener Innenstadt attraktiv genug ist, sagt Brambrink: „Man muss auch selbst aktiv werden.“ Jeder müsse sich die Frage stellen, wie man es schaffe, gemeinsam eine attraktive Innenstadt zu gestalten. „Das kann die Stadt nicht alleine, da sind auch Händler und Gastronomen gefragt“, sagt der Unternehmer.

Regelmäßig werden nachts vor den Cafés Pflanzen aus den Blumenkübeln gerissen. Und jeden Morgen lasse er sie wieder einpflanzen. „Wenn ich das durchgehen lasse, dann haben die doch erreicht, was sie wollen.“

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