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Lichtwochen in Essen: Bei der Eröffnung gilt die 3G-Regel

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Mit einem großen Feuerwerk sollen die Essener Lichtwochen in diesem Jahr wieder starten.

Mit einem großen Feuerwerk sollen die Essener Lichtwochen in diesem Jahr wieder starten.

Foto: Vladimir Wegener

Essen.  Essener Lichtwochen sollen Publikum mit Aktionen, offenen Geschäften und Feuerwerk anlocken. Bei der Eröffnung aber gelten diese Corona-Auflagen.

Das Essen Light Festival ist gerade zu Ende gegangen, da arbeitet die Essen Marketing GmbH (EMG) schon am nächsten Lichterspektakel. Der Start der traditionellen Lichtwochen soll am Sonntag, 31. Oktober, mit einem großen Rahmenprogramm zum Thema „100 Jahre Museum Folkwang Essen“ und mit einem Feuerwerk als krönender Abschluss gefeiert werden. Auch die Geschäfte in der gesamten Innenstadt sollen geöffnet sein. Die Organisation unter der derzeit geltenden Corona-Schutzverordnung dürfte die EMG allerdings vor einige Herausforderungen stellen.

Die Einhaltung der 3G-Regeln wird in Essen stichprobenartig überprüft

Weil die Eröffnungsfeier mit Bühnenprogramm und allerlei Aktionen nach Angaben von EMG-Sprecher Florian Hecker als Veranstaltung gilt und die City damit als Veranstaltungsfläche, muss nach derzeitigem Stand in der gesamten Innenstadt die 3G-Regel Anwendung finden. Sprich: Besucherinnen und Besucher müssen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Um die Einhaltung der 3G-Regel zu überprüfen, sollen Stichproben gemacht werden. „So ist es in der Coronaschutzverordnung vorgegeben, daran werden wir uns halten“, sagt Florian Hecker.

Wie genau die Kontrollen erfolgen könnten, darüber dürfte man bei der EMG derzeit genauso grübeln wie in anderen Nachbarstädten, wo man bereits an konkreten Plänen für Weihnachtsmärkte mit 3G-Regel arbeitet – und ebenfalls auf stichprobenartige Überprüfung setzt. Diskussionen darüber, ob sich Passanten in der Innenstadt nun als Veranstaltungs-Besucher oder schlicht als Kunde oder Spaziergänger verstehen, dürften allerdings nicht ausgeschlossen sein.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung läuft Ende Oktober aus – was kommt dann?

Ohnehin ist derzeit noch ungewiss, ob die derzeit vorgeschriebene 3G-Regelung am 31. Oktober überhaupt noch greift. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW gilt einstweilen bis zum 29. Oktober. Ob danach weitere Lockerungen eintreten oder Verordnungen wieder verschärft werden, weiß bislang niemand. Schon deshalb wolle man auch noch keine allzu genauen Angaben zum Planungsstand des Essener Weihnachtsmarktes machen. „Wir werden unser Konzept an die dann gültige Coronaschutzverordnung anpassen“, sagt Hecker.

Sehr viel konkreter ist aber schon, was die Besucher der Lichtwochen in diesem Jahr erwartet. Vor allem für die jüngeren Besucher wird ein Tierpark aus Licht in der gesamten Innenstadt aufgebaut. Die Lichtwochen-Gastronomie lockt wie schon im Vorjahr auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz mit einem großen „Glühweingarten“. Und wenige Wochen, bevor die offiziellen Feierlichkeiten zu „100 Jahre Museum Folkwang“ starten, wird das Rahmenprogramm der Lichtwochen-Eröffnung schon auf dieses Großereignis einstimmen.

Auf dem Kennedyplatz in Essen wird das große Feuerwerk gezündet

Zum Finale des verkaufsoffenen Sonntags soll nach coronabedingter Pause ab 19.30 Uhr auf dem Kennedyplatz auch wieder ein musiksynchrones Feuerwerk gezündet werden.

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