Stadtentwicklung

LEG will im Essener Westviertel neue Wohnungen bauen

Die LEG hat Interesse an einer Bebauung der Freifläche an der Helmut-Käutner-Straße/Ecke Kurtz-Jooss-Straße im Westviertel.

Die LEG hat Interesse an einer Bebauung der Freifläche an der Helmut-Käutner-Straße/Ecke Kurtz-Jooss-Straße im Westviertel.

Foto: André Hirtz

Essen.   Die LEG plant in Essen 400 neue Wohnungen. Für eine Fläche im Westviertel gibt es eine Bauvoranfrage. Ein Betrieb in der Nähe könnte aber stören.

Der Immobilienkonzern LEG will in den kommenden Jahren in Essen 400 Wohnungen bauen. Dies gab das Unternehmen bei der Vorlage seiner Bilanz für das zurückliegende Jahr bekannt. Als Standort für die anvisierten Neubauten nannte die LEG die Weststadt. Zum Stand der Planungen wollte sich der Konzern nicht äußern. Weitere Details wolle man zur gegebenen Zeit öffentlich machen. Noch lässt das Vorhaben Fragen offen.

Die Bauvoranfrage wurde positiv beschieden

Zwar war bereits im vergangenen Jahr bei der Stadt eine Bauvoranfrage für ein freies Grundstück an der Helmut-Käutner-Straße/Ecke Kurt-Jooss-Straße seitens der LEG eingegangen, heißt es dazu im Bauordnungsamt. Die Anfrage sei positiv beschieden worden, so Amtsleiter Roland Graf. Angefragt worden sei seinerzeit, ob eine Wohnbebauung auf dem Grundstück möglich sei – unter der Voraussetzung, dass die nahegelegene Druckerei an der Frohnhauser Straße aufgegeben werde.

Der Masterplan für die Entwicklung der Weststadt aus den späten 1990er Jahren sieht perspektivisch eine Verlagerung des Betriebes vor. Nach Angaben der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) gibt es dazu allerdings keinerlei konkrete Pläne. Im Gegenteil: Vorrangiges Ziel der Stadt sei es, dass die Arbeitsplätze am aktuellen Standort erhalten bleiben.

Vorrangiges Ziel ist laut EWG der Erhalt der Arbeitsplätze

Eine Wohnbebauung auf der besagten Freifläche an der Helmut-Käutner-Straße/Ecke Kurt-Jooss-Straße wäre nach Einschätzung der EWG mit dem Druckereibetrieb vereinbar, sofern die Wohnungen ausreichend vor Lärm geschützt würden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben