Wahlen

Landtagswahl: Knapp 99.000 Essener haben schon gewählt

Stephan Plage, der stellvertretende Leiter des Wahlamtes, präsentiert die vier Stimmzettel für die Essener Landtags-Wahlkreise: Nahezu jeder vierte Wahlberechtigte hatte sie schon in der Hand.

Stephan Plage, der stellvertretende Leiter des Wahlamtes, präsentiert die vier Stimmzettel für die Essener Landtags-Wahlkreise: Nahezu jeder vierte Wahlberechtigte hatte sie schon in der Hand.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Essen.  Der Trend zur Briefwahl setzt sich weiter fort, dennoch wird der Rekord von 2021, als die dritte Corona-Welle anstand, wohl nicht erreicht.

Das TV-Duell „Kutschaty versus Wüst“ kam für sie genauso zu spät wie die letzten Zuckungen im hiesigen Straßenwahlkampf: Fast 99.000 der knapp 406.000 Essener Wahlberechtigten haben, wie Guido Mackowiak vom Essener Wahlamt am Freitag bestätigte, ihre beiden Kreuzchen bereits gemacht – davon etwa 7.400 als Direktwähler im Rathaus.

Mit diesem Wert dürfte der Anteil der Briefwählerinnen und -wähler im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren noch einmal deutlich steigen. Denn während die Zahl der Wahlberechtigten diesmal um rund 13.000 Personen unter der von 2017 liegt, liegt die Zahl der Briefwähler um 26.000 darüber.

Gleichwohl wird der Briefwahl-Rekord der Bundestagswahl 2021, als nahezu jede zweite Stimme vorab in die Urnen wanderte, voraussichtlich nicht mehr übertroffen. Grund für die extrem hohen Werte waren damals die weit größeren Beschränkungen im Angesicht der dritten Corona-Welle: Maskenpflicht und Abstandsregeln sowie die Sorge vor einer Ansteckung mit dem heimtückischen Virus hielten damals viele von einem Besuch des Wahllokals ab.

Mit Spannung erwartet wird die Wahlbeteiligung, die bei der Landtagswahl 2017 bei 63,8 Prozent lag. Geöffnet haben die Wahllokale am Sonntag von 8 bis 18 Uhr.

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