Kreißsaal-Check

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Blick in einen Kreißsaal des Universitätsklinikums Essen.

Blick in einen Kreißsaal des Universitätsklinikums Essen.

Foto: Universitätsklinikum Essen

Essen.  Mütter und Babys mit höchstem Risiko werden im Universitätsklinikum Essen versorgt. Die Einrichtung in unserem großen Kreißsaal-Check.

Am Essener Universitätsklinikum gibt es unter anderem eine in der Region einmalige Initiative für Familien mit Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Was werdende Eltern noch rund um die Geburt in der Uniklinik wissen müssen: Hier antwortet die Klinik in unserem Kreißsaal-Check:

Wie viele Geburten gibt es pro Jahr im Uniklinikum Essen?

Rund 1700 Babys wurden im Jahr 2018 im Universitätsklinikum Essen geboren.

Wie hoch ist die Kaiserschnitt-Rate?

Die Kaiserschnitt-Rate liegt laut Uniklinikum bei 30 Prozent.

Wie viele Hebammen arbeiten in einer Schicht?

In einer Schicht arbeiten laut Uniklinikum zwei bis drei Hebammen.

Wie viele Ärzte arbeiten in einer Schicht?

Tagsüber sind nach Angaben der Uniklinik ein bis zwei Oberärzte, zwei bis vier Fachärzte und ein bis drei Assistenzärzte im Einsatz. Nachts kümmern sich ein Oberarzt und zwei Assistenten um die Patienten.

Wie viele Kreißsäle gibt es? Gibt es eine besondere Ausstattung?

Es gibt insgesamt drei Kreißsäle. Zu der Ausstattungen gehören unter anderem eine Wanne, ein DVD-Player, eine Musikanlage, eine zentrale Überwachung, ein schnurloses CTG sowie ein Walking-PDA.

Wie sind die Wöchnerinnen untergebracht? Wie viele Zimmer gibt es?

In der Klinik gibt es insgesamt 84 Zimmer; es bestehe eine unbegrenzte Verfügbarkeit für die Wöchnerinnen, so das Universitätsklinikum.

Können Väter mit untergebracht werden?

Ja, auch die Väter können untergebracht werden.

Yoga für Schwangere: Verschiedene Übungen zum Nachmachen
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Gibt es Familienzimmer? Wie sind diese ausgestattet? Wie hoch ist die Zuzahlung?

Aufenthalte im Familienzimmer seien nahezu immer möglich, außer bei voller Belegung. Laut Uniklinik wird ein „normales“ Zweibettzimmer als Familienzimmer genutzt, dadurch gebe es eine hohe Verfügbarkeit. Die Ausstattung sei analog der Patientenzimmer, es gebe unter anderem eine Dusche und einen Wickeltisch. Auch sei ein "Luxuszimmer" mit Kühlschrank buchbar, hier gebe es aber eine begrenzte Verfügbarkeit.

Wie ist die Verpflegung?

Es gebe ein Frühstücksbuffet, ansonsten gelte das allgemeine Angebot.

Gibt es eine Neugeborenenstation?

Es gibt eine Neo-Intensiv-Station, die Station K4F ist als Intermediate-Care-Station in die Frauenklinik integriert. Die Station K4 ist in der benachbarten Kinderklinik des Universitätsklinikums untergebracht, gerade entsteht der Neubau der Kinderklinik.

Ist das Krankenhaus Perinatalzentrum? Wenn ja, welche Stufe?

Die Uniklinik ist ein Perinatalzentrum der Stufe 1, sie versorgt nach eigenen Angaben Mütter und Babys mit höchstem Risiko.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Infoabende:

Infoabende finden laut Uniklinik jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat statt. Treffpunkt ist vor dem Kreißsaal. Weitere Informationen zur Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gibt es hier.

Die Elternschule bietet zudem Vortragsabende und Geburtsvorbereitungskurse an. Eine weitere Besonderheit: Die Elternberatung "Frühstart"/Bunter Kreis ist laut Uniklinik eine in der Region einmalige Initiative und bietet eine psychosoziale Betreuung für Familien mit Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Die Adresse des Krankenhauses: Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen. Homepage.

Alles zum Kreißsaal-Check

Diese Krankenhäuser in der Region haben im Kreißsaal-Check unsere Fragen beantwortet:

Bocholt

Kreißsaal-Check: Das St. Agnes-Hospital in Bocholt

Bochum

Kreißsaal-Check: Die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Bottrop:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Dinslaken:

Kreißsaal-Check: Das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken

Duisburg:

Kreißsaal-Check: Das Bethesda Krankenhaus in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die Sana Kliniken in Duisburg

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus St. Anna in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die St. Johannes Klinik in Duisburg

Düsseldorf:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf

Kreißsaal-Check: Das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath

Kreißsaal-Check: Das Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

Essen:

Kreißsaal-Check: Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Essen-Altenessen

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Kreißsaal-Check: Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Geldern:

Kreißsaal-Check: Das St.-Clemens-Hospital in Geldern

Gelsenkirchen:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Gelsenkirchen

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Herne:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Herne

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Kleve:

Kreißsaal-Check: Das St. Antonius-Hospital in Kleve

Moers:

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus Bethanien in Moers

Kreißsaal-Check: Das St. Josef Krankenhaus in Moers

Mülheim:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim

Oberhausen:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Oberhausen

Kreißsaal-Check: Das Katholische Klinikum in Oberhausen

Velbert:

Kreißsaal-Check: Das Helios Klinikum Niederberg in Velbert

Wesel:

Kreißsaal-Check: Das Marien-Hospital in Wesel

Witten:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Witten

Kreißsaal-Check: Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

  • Die Stadt Hattingen hat seit 2007 keine Geburtsstation mehr. Werdende Eltern sollten die Entbindung und Betreuung durch eine Hebamme sehr früh planen. Lesen Sie hier mehr.
  • Hebamme Regine Hoffmann aus Witten begleitet bis zu 300 Schwangere jährlich – seit mehr als 40 Jahren. In ihren Vorbereitungskursen räumt sie mit längst überholten Weisheiten auf: „Hecheln ist mega-out!“ Lesen Sie hier mehr.
  • In Dortmund und Duisburg können werdende Mütter ihren Nachwuchs im Fußball-Kreißsaal auf die Welt bringen. Die Nachfrage bei den Fans ist groß. Lesen Sie hier mehr.
  • Adina Stracke ist Hebamme in Sprockhövel. Sie erklärt, warum es immer weniger freiberufliche Hebammen gibt und wie Eltern die Bürokratie spüren. Lesen Sie hier mehr.
  • Eine Hebamme erklärt, warum der Babyblues nicht ungewöhnlich, eine Wochenbett-Depression aber gefährlich ist. Lesen Sie hier mehr.
  • Das Baby von BVB-Star Marco Reus kam in Witten zur Welt. Ein BVB-Fan tröstet sich damals im April 2019 so: „Solange sie nicht in Gelsenkirchen geboren ist, ist alles gut. Hauptsache, im Meisterschaftsjahr.“ Lesen Sie hier mehr.
  • Die Elternschule Essen hat in Rüttenscheid Räume gefunden. Die hohe Kurs-Nachfrage zeigt: Auch in Essen gibt es einen Hebammenmangel. Lesen Sie mehr.
  • Im Marienhospital Bottrop bahnt sich ein Geburtenrekord an. Schon im Oktober zählte das Krankenhaus die 1000. Geburt am MHB. So lautet seine Prognose für 2019.
  • In Deutschland sind Hausgeburten eher Ausnahme als Norm, in den Niederlanden sind es hingegen 13 Prozent. Warum Hausgeburten in den Niederlanden beliebter sind.

Kreißsaal-Check: Geburtsstationen aus der Region:

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