Kinderkino

Kinderfilmtage blicken vom Ruhrgebiet aus bis ins Weltall

Die Kinderjury mit (v. l.) Maja, Kajsa, Theresa, Rebecca,vorn unten, Lilly und Justus.

Die Kinderjury mit (v. l.) Maja, Kajsa, Theresa, Rebecca,vorn unten, Lilly und Justus.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

Essen.  Beim Festival in Essen, Oberhausen und Mülheim begegnen die Zuschauer Kinohelden von Benjamin Blümchen bis Asterix. Auswahl für jede Altersklasse

Asterix und Benjamin Blümchen, Drache Tabaluga und die legendäre Bande TKKG: Bei den 36. Kinderfilmtagen im Ruhrgebiet begegnen den Besuchern wieder prominente Comic- und Kinderbuchhelden. Aber auch neue Drehbuch-Stoffe haben es ins Programm geschafft: Die moderne Pippi-Langstrumpf-Geschichte „Rocca verändert die Welt“ beispielsweise, in der sich ein Mädchen für Obdachlose und gegen Mobbing einsetzt. Oder Marcus H. Rosenmüllers „Unheimlich perfekte Freunde“, der nicht nur dem Viertklässler Fridolin, sondern auch den Zuschauen den Spiegel in Sachen Erwartungsdruck und Perfektionsstress vorhält.

15 Filme werden eine Woche lang in Essen, Mülheim und Oberhausen gezeigt, vorwiegend in Vormittagsvorstellungen für Schulen, aber auch am Nachmittag. Eröffnet werden die Kinderfilmtage am Sonntag, 22. September, im Oberhausener Lichtburg-Filmpalast mit „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“. Am Sonntag, 29. September, geht das Programm in der Essener Lichtburg mit der Vorstellung des Siegerfilms und der Verleihung der Preise Emmi und Emo zu Ende. Die Moderation übernimmt Malte Arkona.

Über die Preise entscheiden traditionell zwei Jurys. Die Erwachsenen-Jury mit der Autorin Gabriela Grunwald, der Cutterin Ariane Traub, dem Theater Freudenhaus-Akteur Rainer Besel und dem TV- und Theaterschauspieler Axel Holst vergibt den Emo für den besten Kinderfilm-Darsteller. Die achtköpfige Kinderjury prämiert den besten Kinderfilm mit dem Emmi.

Alle Schulklassen, die bei den Kinderfilmtagen mitmachen, können bei einer Verlosung außerdem einen Projekttag gewinnen. Eine Siegerklasse aus jeder Stadt kann dabei noch einmal ganz genau erfahren, was Musik, Ton und Kameraführung für einen guten Film bedeuten.

Für einige Filme haben sich die Organisatoren der Kinderfilmtage noch Extras ausgedacht. So soll es für die Neuverfilmung des einstigen Kinderbuchhelden aus alten DDR-Zeiten „Alfons Zitterbacke“ sogar eine Botschaft aus dem All gegeben. Oder zumindest von einem Wissenschaftler der ISS.

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