Bahnverkehr

Kind in Essen von S-Bahn erfasst? Zugführer erleidet Schock

Nach einem vermuteten Unfall mit einem Kind auf den Gleisen in Essen musste ein Zugführer in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach einem vermuteten Unfall mit einem Kind auf den Gleisen in Essen musste ein Zugführer in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Essen.  Bahnmitarbeiter glaubte, zwischen Hauptbahnhof und Steele ein Kind angefahren zu haben. Der 26-Jährige musste in eine Klinik gebracht werden.

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Nach einem Zwischenfall mit fünf Kindern auf den Bahngleisen zwischen Essen-Hauptbahnhof und Essen-Steele musste ein Triebfahrzeugführer der S-Bahn 1 am Freitagabend mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Wie die Bundespolizei am Sonntag berichtete, war der 26-Jährige in dem festen Glauben, ein Kind aus einer Gruppe angefahren zu haben, die er am Haltepunkt Essen-Steele auf den Gleisen gesehen hatte. Der Mann leitete zwar eine Schnellbremsung ein, vermutete danach jedoch, ein Kind könne es nicht mehr rechtzeitig geschafft haben, sich in Sicherheit zu bringen.

Rettungskräfte der Essener Feuerwehr, der Bundespolizei und der Essener Polizei suchten daraufhin den Streckenabschnitt ab. Doch weder im Gleisbereich noch am Zug ergaben sich Hinweise auf das vermutete Unglück.

Bundespolizei warnt vor den Gefahren des Bahnverkehrs

Die Bundespolizei nimmt den Fall zum Anlass, eindringlich vor den Gefahren des Bahnverkehrs zu warnen. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellten Schienenfahrzeugen entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Bahn. Dessen Spannung beträgt 15.000 Volt. Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen ist deshalb lebensgefährlich, sondern schon die bloße Annäherung.

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