Scheidt’sche Hallen in Kettwig

Wuchtiger Auftakt für Kunstreihe in Kettwig

Das Ensemble der Tanzmoto Dance Company mit der Choreographie „Falling Spaces“.

Das Ensemble der Tanzmoto Dance Company mit der Choreographie „Falling Spaces“.

Foto: STEFAN AREND

essen-Kettwig.   Noch bis zum kommenden Sonntag sind die Scheidt’schen Hallen in Kettwig Veranstaltungsort für die Kunstreihe „Falling Spaces“.

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Es war ein wuchtiger Auftakt zu einer ungewöhnlichen Kunstreihe. Am Sonntag startete das Projekt „Falling Spaces“ in den Scheidt’schen Hallen. Die Kölner Galerie Schmidt und Schütte und die Kettwiger Tanzmoto Dance Company sind die Initiatoren – Initiatoren einer Ausstellung, die noch bis zum kommenden Sonntag zu sehen sein wird, einer Großrauminstallation, die dem Projekt den Namen gibt, und dreier Soloabende, die im Laufe der Woche die Vielschichtigkeit der Kunstreihe deutlich machen werden.

Galerist Gerd Schütte, der gemeinsam mit Tanzmoto-Chef Mohan C. Thomas der Motor von „Falling Spaces ist“, blickt auf Tag eins zurück. „Es war einfach grandios, es war wunderbar. Natürlich rechnet man mit noch mehr Besuchern, mit noch mehr Zuspruch, aber wir haben für diesen Tag unser Ziel erreicht. Und ich bin fasziniert, wie gut das Zusammenspiel zwischen Tanz, Musik und bildender Kunst funktioniert.“

Gewaltige Deckeninstallation

Das stetige Wachsen eines Kunstwerkes zu beobachten – auch das wird in dieser Woche möglich sein. Denn die gewaltige Deckeninstallation „Falling Spaces“ von Evangelos Papadopoulos ist zum Auftakt erst in Fragmenten vorhanden. Die „Fallenden Räume“ entwickeln sich, werden zum Ende der Woche fertiggestellt sein.

Unter diesen Fragmenten eröffnete die Choreographin und Luftartistin Julia Torggler am Sonntag das Projekt. In der Performance „Fly“ setzt sie sich mit dem Thema Schwerkraft auseinander.

Stehende Ovationen am Ende

Sie spielt mit langen Tüchern, die von der Decke der Industriehalle hängen, es wirkt wie Annäherung, Kampf und Versöhnung. Im Anschluss feiert die Choreographie „Falling Spaces“ von Mohan C-Thomas Premiere. Das Ensemble der Tanzmoto Dance Company zeigt unglaublich kraftvolle, wuchtige und bewegende Szenen. Am Ende gibt es nicht enden wollende stehende Ovationen.

Die Ausstellung im Kunstraum und der Lisseuse der Scheidt’schen Hallen (Ringstraße 51/Tor 1) ist jetzt noch täglich von 12 bis 18 Uhr zu sehen (Eintritt 4 Euro). Am Mittwoch, 19. September, steht als nächstes ein Konzert mit dem Trio „Oper, Skepsis und Gleisbau“ an. Ab 19.30 Uhr werden dann Peter Eisold, Stefan Kirchhoff und Frank Niehusmann mit elektronischen Klangminiaturen zu Gast.

Tanzperformances und Soloabende gibt es dann noch am 22. und 23. September.

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