Nachruf

WN-Redakteur Gereon Buchholz starb überraschend

Gereon Buchholz starb im Alter von 59 Jahren.

Gereon Buchholz starb im Alter von 59 Jahren.

essen-Werden.   Gereon Buchholz, seit 1986 Alleinredakteur der Heimatzeitung „Werdener Nachrichten“, (WN) ist überraschend verstorben. Er wurde 59 Jahre alt.

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Die Nachricht ist schwer zu begreifen und dürfte im Stadtteil Werden viele seiner Leser ratlos zurücklassen: Gereon Buchholz, seit 1986 Alleinredakteur der Heimatzeitung „Werdener Nachrichten“ (WN) ist überraschend verstorben. Er wurde 59 Jahre alt.

Bei der Schwesterzeitung Borbecker Nachrichten unter der väterlichen Anleitung von Herausgeber Walter Wimmer absolvierte Buchholz ein Volontariat. Die Ausbildung hatte er kaum beendet, als er von Wimmer nach Werden beordert wurde, um die Nachfolge von Siegfried Theis anzutreten.

Alleinredakteure müssen Alleskönner sein

Dort fand Gereon Buchholz seine Berufung. Alleinredakteure müssen Alleskönner sein: Vom historischen Essay bis zum F-Jugend-Spielbericht, vom kommunalpolitischen Kommentar bis zur humorigen Plauderei beherrschte Buchholz das gesamte Repertoire. Er war heimatverbunden, aber nicht provinziell, er liebte Werden, und die Werdener spürten das. Es war sein Verdienst, dass viele Bürger der 1850 gegründeten „Waddischen“ treu blieben, die sich mit Stolz älteste, noch bestehende Zeitung des Ruhrgebiets nennt.

Werden und die Werdener Nachrichten ohne Gereon Buchholz – diese Vorstellung fällt schwer. So gut wie jeder Werdener dürfte irgendwann einmal mit ihm zu tun gehabt haben. Ruhig abwägend, sensibel formulierend, sympathisch im Auftreten – so wird er nicht nur seinen Lesern, sondern auch den Essener Journalistenkollegen in Erinnerung bleiben.

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