Werdener Werbering

Werdener Werbering sucht jetzt einen neuen Geschäftsführer

Klaus Strehlau war als WWR-Geschäftsführer offiziell seit September 2018 im Amt.

Klaus Strehlau war als WWR-Geschäftsführer offiziell seit September 2018 im Amt.

Foto: Carsten Klein

essen-Werden.   „Unabgesprochene Alleingänge“ seien der Grund für die Entlassung von Klaus Strehlau als Geschäftsführer des Werdener Werberings.

Die Tatsache, dass sich der Werdener Werbering von Geschäftsführer Klaus Strehlau getrennt hat, sorgt im Stadtteil für angeregte Diskussionen. Strehlau war „schon sehr überrascht, dass man mich nicht mehr haben wollte. Offensichtlich war da eine Unzufriedenheit mit meiner Vorgehensweise. Es gab angedeutete Kritik, doch die habe ich nicht als offiziell empfunden.“ Mit der Entscheidung des Vorstands habe er kein Problem: „Ich gehe jetzt ohne Zorn und überlege, wie ich mich in Werden einbringen kann.“

Sachtleben übernimmt kommissarisch

WWR-Vorsitzender Benjamin Neubert: „Die Stelle wird kommissarisch der Vorgänger von Klaus Strehlau, Rolf Sachtleben, übernehmen, und wir werden in Ruhe einen passenden Nachfolger suchen.

Neubert zu den Gründen für die Entscheidung: „Alle, die bei uns eng mit Klaus Strehlau zusammengearbeitet haben, wollten dies zukünftig nicht mehr tun. Herr Strehlau hat offenkundig seine Position grundlegend falsch interpretiert. Es häuften sich die unabgesprochenen Alleingänge. Das war der Auslöser. Seine neueste Mail an die Mitglieder ist zum Beispiel auch nicht vom Verein autorisiert. Wir wollten vielmehr eine gemeinsame Erklärung abgeben. Aber das hat sich ja erledigt.“

Bereits im Dezember wurde ein Gespräch geführt

Dass die Entlassung überraschend gekommen sei, kann Andreas Göbel nicht bestätigen. Der ehemalige WWR-Vorsitzende: „Wir haben bereits im Dezember mit ihm ein Gespräch geführt und auf die Kritikpunkte hingewiesen.“

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