Gastronomie

Restaurant eröffnet in den Räumen der ehemaligen Pino-Thek

Maria Battista ist Köchin aus Leidenschaft und die neue Chefin in der ehemaligen Pino-Thek.

Foto: Christof Köpsel

Maria Battista ist Köchin aus Leidenschaft und die neue Chefin in der ehemaligen Pino-Thek. Foto: Christof Köpsel

Essen-Werden.   Über Monate stand die ehemalige Pino-Thek am Klemensborn leer. Jetzt gibt’s mit dem Trianon ein neues Angebot: Jazz-Kneipe, Bar und Restaurant.

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Auf die Pino-Thek folgt das Trianon. In den Räumen des ehemaligen Kult-Lokals am Klemensborn 96 hat die neue Gastronomie eröffnet, die Bar, Abendrestaurant und Jazz-Kneipe sein will.

Inhaberin ist die leidenschaftliche Köchin Maria Battista, die 30 Jahre lang ein kleines Restaurant in Apulien geleitet hat. Ihrer Tochter zuliebe zog die 62-Jährige vor drei Jahren von Italien nach Essen.

Doch irgendwann merkte sie, dass ihr das Kochen im eigenen Restaurant fehlte. „Das habe ich immer gemacht, und das will ich auch noch lange so machen.“

Als dann die Gaststätte gegenüber der Folkwang Hochschule leer stand, war der Plan für eine neue gefasst und umgesetzt.

Maria Battistas Vorgänger Giuseppe Mammone, den alle nur Pino nennen, hatte bekanntlich Ende Juni 2017 quasi über Nacht seine Pino-Thek, die er gut dreieinhalb Jahre betrieb, nach Unstimmigkeiten mit dem Vermieter geschlossen.

Anknüpfen an Tradition der Pino-Thek

Das Trianon knüpft bewusst an einige Traditionen der Pino-Thek an. So gibt es ab sofort wieder jeden Montag von 19.30 bis 23 Uhr eine Jazz-Session. Bis auf die neue Möblierung und frischer Farbe hat sich nicht viel geändert. Die mächtige Theke dominiert nach wie vor den Raum, einige Bilder von berühmten Filmstars hängen wieder an den Wänden.

Die Küche, die bis 23 Uhr geöffnet ist, ist natürlich stark italienisch geprägt. Battista und ihr Koch setzen auf Pasta-Gerichte, Fisch und Fleisch. „Einige Burger, die vor allem bei Studenten beliebt sind, haben wir auch auf der Karte“, sagt Maria Battista. Demnächst sollen auch Pizzen hinzukommen.

Vor allem Weinfreunde kämen auf ihre Kosten, da sie gute Weine aus ihrer Heimat anbiete. „Jetzt muss ich nur noch richtig Deutsch lernen“, sagt Maria Battista und lächelt, „aber ein tolles Essen ist natürlich die Sprache, die alle verstehen.“

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