Kultur

kunstraum gibt Kunst Raum

In den Scheidt’schen Hallen an der Ringstraße stellt der Kettwiger Galerist Gerd Schütte derzeit einen Teil seiner privaten Sammlung aus.

Foto: WAZ FotoPool

In den Scheidt’schen Hallen an der Ringstraße stellt der Kettwiger Galerist Gerd Schütte derzeit einen Teil seiner privaten Sammlung aus.

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Essen-Kettwig. Der Kettwiger Galerist Gerd Schütte ist auch noch Tage danach begeistert. Und zwar von einem ganz besonderen Ausstellungsraum, von einem besonderen Abend.

Unter dem Titel „ein blick“ präsentiert er seit vergangenem Freitag einen kleinen Teil seiner beachtlichen Sammlung im kunstraum der Scheidt’schen Hallen an der Ringstraße. Und? Wie war die Eröffnung? „Wunderbar. Ein ganz wunderbarer Raum, ein grandioser Abend, ein tolles Publikum.“ Gerd Schütte erinnert sich, als er den Raum zum ersten Mal gesehen hat. Die Eingangshalle, die Treppe, die Galerie. „Die Wände sind wie geschaffen für große und auch kleine Formate.“

Und natürlich für seine Sammlung, von der er derzeit „nur die Spitze des Eisbergs“ zeigen kann. 46 Arbeiten von 55 Künstlern sind es, von Ahn Hyun-Ju bis Gernot Wieland. Und alle sind - natürlich wunderbar - auch ein Stück Gerd Schütte. „Es ist schon ein ganz intimer Moment, wenn man seine private Sammlung zeigt“, sagt er. „Man gibt sehr viel von sich preis...“ Doch die Besucher haben es goutiert. „Sicherlich 250 bis 300 Menschen waren am Freitagabend da. Beeindruckend.“

Gemeinsam mit dem Hausherrn Heinz Schnetger, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Kettwig und ebenfalls erklärter Kunstliebhaber, hatte Gerd Schütte den Abend eröffnet.

Und der soll kein Einzelfall sein. Da der kunstraum nicht abgerissen wird, sondern ein wichtiger Bestandteil des Großprojektes „Seepromenade“ bleibt, will sich der Galerist in der kommenden Woche mit Heinz Schnetger zusammensetzen. „Ich würde gern laut über eine weitere Zusammenarbeit nachdenken. Aber dazu brauchen wir ein handfestes Konzept.“

Käme diese Allianz zustande, wäre der Stadtteil sicherlich der Gewinner.

Übrigens: Am Samstag tanzt Gerd Schütte dann gleich mal auf zwei Hochzeiten. Ausnahmsweise schon um 16.30 Uhr wird „ein blick“ im kunstraum geschlossen. Dann geht es nur wenige Schritte weiter. Über die Ringstraße, links um die Ecke. Hauptstraße 4, Seiteneingang. Und eine Treppe hinunter. Dort, in seiner Galerie, findet von 17 bis 20 Uhr die Eröffnung seiner neuen Ausstellung statt.

In der bereits siebten Einzelausstellung mit Arbeiten von Klaus Schneider zeigt er unter dem Titel „haiku“ neue Arbeiten (Aquarelle, Hinterglasmalerei und Fotografien) des Künstlers. Die werden bis zum 28. April zu sehen sein.

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