Kultur

Krimifans besuchen literarische Tatorte in Essen

Einen Besichtigungsstopp legten die Teilnehmer des „Meet & Greet“ mit Autorin Astrid Korten (3. v.l.) im Schlosshotel Hugenpoet ein.

Einen Besichtigungsstopp legten die Teilnehmer des „Meet & Greet“ mit Autorin Astrid Korten (3. v.l.) im Schlosshotel Hugenpoet ein.

Foto: Carsten Klein

Essen-Kettwig.   Die Kettwiger Autorin Astrid Korten führte zehn Blogger zu den Handlungsorten ihrer Thriller. Was die Reisenden alles erlebten.

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Seinen Lieblingsautor bzw. seine Lieblingsautorin nicht nur bei einer abendlichen Lesung zu erleben, sondern sogar ein ganzes Wochenende miteinander verbringen zu können, das kommt nicht allzu häufig vor. „Meet & Greet“ nennt sich das, und die Kettwiger Thrillerautorin Astrid Korten hatte kürzlich zehn Frauen und Männer der Krimiblogger-Szene zu einem solchen arrangierten Treffen eingeladen.

Persönlicher Kontakt zu den Lesern

„Vor fünf Jahren habe ich das schon einmal angeboten und gute Erfahrungen damit gemacht. Der persönliche Kontakt zu meinen Lesern ist mir sehr wichtig“, erzählt Astrid Korten. Im Mittelpunkt des jetzigen „Meet & Greet“ standen die Örtlichkeiten, an denen ihre Romane spielen. „Wir sind mit dem Bus zu einigen Punkten im Essener Stadtgebiet und außerhalb gefahren, die in meinen Büchern eine Rolle spielen“, berichtet die Autorin.

In Kettwig war dies das Schlosshotel Hugenpoet, wo die Romane „Tödliche Perfektion“ und „Wintermorde“ unter anderem spielen. Am Weberbrunnen trugen sich Szenen aus „Eiskalter Schlaf“ und „Jasper: Das Böse in Dir“ zu. Ein Abstecher zum „Kattenturm“ brachte den Bloggern nochmals die Handlung des Thrillers „Eiskalte Umarmung“ in Erinnerung.

Besuch in Maastricht

Dann ging es weiter nach Maastricht. „Demnächst erscheint mein neuer Psychothriller ,Gleis der Vergeltung’, und ein Teil der Handlung spielt in den Niederlanden“, berichtet die Autorin. In diesem Roman steht die junge Lynn im Mittelpunkt, deren Verlobter auf dem Weg zu seiner Braut tödlich verunglückt ist. Sieben Jahre später erhält sie den Anruf einer unbekannten Frau, der den Tod ihres Geliebten in einem anderen Licht erscheinen lässt.

„Ein paar Szenen habe ich meinen Bloggern schon vorgetragen.“ Wie es weitergeht, das können Thrillerfans im Juni lesen, dann erscheint „Gleis der Vergeltung“. Wann es das nächste „Meet & Greet“ geben wird, weiß Astrid Korten allerdings noch nicht, „auf jeden Fall war es ein ganz tolles und harmonisches Miteinander“.

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