Musik

„Klangspur“ ist ein musikalischer Spaziergang durch Kettwig

Die Musiker ziehen von Kirche zu Kirche bei der „Klangspur“ in der Kettwiger Altstadt. Ob das Wetter so ideal sein wird wie im Jahr 2016, als auch in den Straßen musiziert wurde, bleibt aber abzuwarten.

Foto: Socrates Tassos/Archiv

Die Musiker ziehen von Kirche zu Kirche bei der „Klangspur“ in der Kettwiger Altstadt. Ob das Wetter so ideal sein wird wie im Jahr 2016, als auch in den Straßen musiziert wurde, bleibt aber abzuwarten. Foto: Socrates Tassos/Archiv

Essen-Kettwig.   Drei Tage führt die „Klangspur“ durch die Altstadt. Veranstalter möchten Menschen verbinden – mit Klassik und moderner Musik. Das Programm.

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Ob die Musikensembles wieder durch die Altstadt von Kirche zu Kirche wandern und mit ihrem Spiel das Publikum mitnehmen, so wie vor zwei Jahren geschehen, das wird letztlich vom Wetter abhängen. Dass die nunmehr neunte „Klangspur“ aber wieder Alt und Jung, Groß und Klein ein Forum der besonderen Art bieten wird, steht außer Frage. Von Freitag, 15. Juni, ab 16 Uhr bis zum Sonntag, 17. Juni, bis pünktlich zum ersten WM-Spiel der Deutschen musizieren Kettwiger für Kettwiger.

Der Auftakt ist am Freitag in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums. „Wir freuen uns, nach 2016 wieder Gastgeber sein zu dürfen“, sagt Goswin Stübe, Musiklehrer am THG und mit Dierk Lamm, Wolfgang Kläsener sowie Hildegard Huber Organisator der diesjährigen „Klangspur“.

Auftakt in der Aula des Gymnasiums

Nicht nur die Orchester und Chöre des Gymnasiums werden zu hören sein, die Realschule bringt Trommler und Chor mit, die Musikschule verschiedene Gruppen und die beiden Kettwiger Grundschulen sind ebenfalls mit Gesang und Tanz dabei. Stübe ist euphorisch gestimmt: „Das wird ein toller Auftakt. Jeder darf sich präsentieren, jeder hört, was die anderen so drauf haben.“

Das Miteinander und der Austausch verschiedener Musikgruppen, sei ja das A und O bei der „Klangspur“, hakt Kantorin Hildegard Huber ein. „Die Ensembles haben die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Für das Publikum ist es ein Hörgenuss drinnen und draußen unter freiem Himmel.“ Wobei nicht nur Klassik gespielt werde, „das geht hin bis zu zeitgemäßen Stücken“.

Kirchenchöre singen in St. Peter

Am Samstag, 16. Juni, geht es um 14 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum am Markt los. Im „Café Klangspur“ spielt die Musikschule Kettwig. Weiter geht der musikalische Spaziergang in der Kirche am Markt. Ab 15 Uhr geben dort die Kirchenchöre eine Kostprobe ihres Könnens, etwa der Kammerchor Kettwig und der Familienprojektchor St. Peter und Laurentius.

Nach einer Pause ziehen die Sängerinnen und Sänger hinüber in die Kirche St. Peter. Das Kettwiger Bach-Ensemble und der Frauenchor St. Peter und Laurentius sorgen für den Übergang in den Abend. Während Fassbier und Grillwurst vor St. Peter angeboten werden, spielt die Band der Musikschule auf der „open Stage“. Das Duo Antje Vetter und Andreas Heuser spielt ab 19 Uhr.

Jazzcombo und Brass Band

In der freien evangelischen Gemeinde am Steinweg stellen sich am Sonntag, 17. Juni, ab 14 Uhr die Kita St. Peter und die Jazzcombo Pöt & Co. vor. Zum Schluss spielt die Brass Band Westfalen. Diese wird zum ersten Mal auf der „Klangspur“ zu hören sein und u.a. zwei Stücke vortragen, mit denen sie bei der deutschen Meisterschaft in Bad Kissingen den Titel erringen konnte. „Die Band probt seit vier Jahren in Kettwig“, berichtet Wolfgang Kläsener vom Bach-Ensemble über den Kontakt zur Band.

>> Kuchenspenden erwünscht

Kläsener ist es auch, der gemeinsam mit Akteuren und Publikum an jedem Veranstaltungstag die „RWE-Hymne“ intonieren wird: „Denn so ganz draußen lassen können wir den Fußball ja nicht.“

Für das „Café Klangspur“ am Samstag, 16. Juni, werden noch weitere Kuchenspenden benötigt. Organisator Dierk Lamm nimmt Angebote unter Tel. 02054/7761 (AB) entgegen. Die Kuchen sollen vor Ort abgeliefert werden.

Das Café findet um 14 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum, Hauptstraße 83, statt. Es musizieren Schüler der Musikschule Kettwig.

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