Projekt „Nette Toilette“

Kettwig hat ab sofort acht „Nette Toiletten“

Martin Kryl (l.), Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig, und der stellvertretende Vorsitzende Benno Pöhler, „verpassten“ auch dem Café am Markt den prägnanten „Nette Toilette“-Aufkleber.

Martin Kryl (l.), Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig, und der stellvertretende Vorsitzende Benno Pöhler, „verpassten“ auch dem Café am Markt den prägnanten „Nette Toilette“-Aufkleber.

Foto: STEFAN AREND

essen-Kettwig.   Acht Kettwiger Betriebe beteiligen sich an dem HVV-Projekt „Nette Toilette“ und stellen ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das Konzept „Nette Toilette“ ist ganz simpel: Betriebe, in den meisten Fällen Cafés und Gaststätten, stellen ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung und bekommen dafür eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro – die Benutzer zahlen nichts. Und die Betriebe, die mitmachen, kann man deutlich an dem auffälligen Nette-Toilette- Logo erkennen.

Das Problem der fehlenden öffentlichen Toilette ist seit dieser Woche nun auch in Kettwig gelöst, denn im Stadtteil gibt es jetzt acht „nette Toiletten“. Ein Arbeitskreis des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV) unter Leitung von Benno Pöhler hat die Vorarbeit geleistet und sich auch um die Finanzierung gekümmert.

Pilotprojekt läuft über zwei Jahre

Das Pilotprojekt läuft vorerst über zwei Jahre – im Anschluss werden die Erfahrungen ausgewertet. Nach den Einmalkosten von rund 2500 Euro werden monatlich 400 Euro fällig – der Zuschuss von 50 Euro pro Betrieb. Die dazu notwendige finanzielle Unterstützung hat der HVV von der Bezirksvertretung IX erhalten.

Sorgfältig hat der HVV die teilnehmenden Betriebe ausgewählt – vier davon sind völlig barrierefrei.

Die teilnehmenden Betriebe: Café am Markt, Kriti, Altenheim St. Josefshaus, Ev. Seniorenzentrum Kettwig/Georg-Schriever-Haus, Alter Bahnhof Kettwig, Logan’s und Kettwiger Marktgrill.

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