Bürgerbefragung

HVV kümmert sich auch um Parkprobleme in Kettwig

Parkscheiben könnten eine der Lösungen für das Problem Dauerparker in Essen-Kettwig sein.

Parkscheiben könnten eine der Lösungen für das Problem Dauerparker in Essen-Kettwig sein.

ESSEN-Kettwig.   Der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig hat als Ergebnis einer Bürgerumfrage die Probleme Parken und mangelnde Angebote für Jugendliche ausgemacht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im März hatte der Heimat- und Verkehrsverein die Ergebnisse seiner Bürgerbefragung bekanntgeben. Genau 739 Kettwiger hatten 2016 die Fragen beantwortet und für ein aufschlussreiches Meinungsbild gesorgt – darunter 100 Schüler vom Theodor-Heuss-Gymnasium und der Realschule.

Drei Problemen, bei denen Handlungsbedarf besteht, hat sich der HVV in Arbeitsgruppen angenommen. Benno Pöhler, stellvertretender Vorsitzender des HVV und gemeinsam mit Georg Thaler Initiator und Organisator der Befragung: „Wir haben Themen gewählt, bei denen unser Engagement auch etwas bewirken kann.“ Als da wären die Parkplatzsituation, das magere Angebot für Jugendliche und die Tatsache, dass es im Touristenstadtteil Kettwig keine öffentliche Toilette gibt.

Erste Treffen der Arbeitsgruppen

Erste Treffen haben bereits stattgefunden, und „die Arbeitsgruppen sind gut besetzt“, sagt Pöhler. „Wir hoffen, dass wir noch im Juni erste Ergebnisse haben.“

Dabei schauen die Mitglieder auch über den Tellerrand. „Im Fall der Parkplatzproblematik ist es aufschlussreich zu sehen, wie andere Städte oder Stadtteile damit umgehen. Das reicht von der ‘Brötchentaste’ bis zum vermehrten Einsatz von Parkscheiben.“ Gerade gegen die Dauerparker im Altstadtbereich müsse man etwas unternehmen. „Es kann nicht sein, dass von morgens bis abends immer die gleichen Autos auf dem Marktplatz stehen“, sagt Benno Pöhler.

Weiterführende Schulen beteiligen sich

Um ein Konzept zu entwickeln, dass dem mangelnden Angebot für Jugendliche entgegenwirkt, hat sich der zuständige HVV-Arbeitskreis Expertenhilfe versichert. „Das THG will das Thema Jugendtreff zum Unterrichtsprojekt machen und im Politik- und Kunstunterricht behandeln. Und auch die Realschule beteiligt sich.“ Auch mit dem Team des Jugendzentrums Eckhaus hat Benno Pöhler bereits Kontakt aufgenommen. „Auch von dort werden wir Feedback bekommen.“ Eine Lösung wäre, „wenn wieder jemand eine Kneipe aufmachen würde...“ So wie die Brückenschenke, die im November 2015 geschlossen wurde.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben