Traditionsfest

Essens ältestes Gourmetfest feiert einen großen Erfolg

Auf dem Rathausplatz in der Kettwiger Altstadt trafen sich Feinschmecker und Musikfans zur 20. Meile. Großes Lob gab’s von vielen Seiten für Veranstalter und Organisator.

Foto: Stefan Arend

Auf dem Rathausplatz in der Kettwiger Altstadt trafen sich Feinschmecker und Musikfans zur 20. Meile. Großes Lob gab’s von vielen Seiten für Veranstalter und Organisator. Foto: Stefan Arend

Essen-Kettwig.   Bis zu 2000 Besucher kamen in Stoßzeiten zur Musikalisch-kulinarischen Meile in Kettwig. Das sagen die beteiligten Gastronomen über das Fest.

Reinhard Schriever kann sich gut an das erste Mal erinnern. Im Gründungsjahr der Meile 1997 war der Chef vom Hotel-Restaurant Sengelmannshof mit seinem Team auch dabei. „Da ging die Meile allerdings nur über einen Tag. Ein riesiger Aufwand für die Gastronomen. Aber wir hatten damit das erste Gourmetfest in Essen.“

Eine Erfolgsgeschichte, denn am Sonntag endete die 20. Musikalisch-kulinarische Meile. Nach vier Tagen. Und Kettwigs Heimat- und Verkehrsverein als Veranstalter, zieht eine positive Bilanz. HVV-Chef Martin Kryl: „Wir haben uns mit Henning Schmitz von der Agentur XDream für einen neuen Organisator entschieden. Und er hatte einen gelungenen Einstand, der auf eine weitere positive Entwicklung der Meile hoffen lässt.“

Noch vor den Sommerferien will Martin Kryl den Termin für die Meile 2018 bekanntgeben. „Gut wäre es, wenn wir uns für die Zukunft auf ein festes Wochenende einigen könnten.“

Gastronomen zeigen sich sehr zufrieden

Musik von hoher Qualität und acht Gastronomen – vier davon aus Kettwig – prägten die Meile in diesem Jahr. „Das, was die Gastronomen gezeigt haben, kam man nur mit summa cum laude auszeichnen. Wir wurden gemeinsam an jedem Veranstaltungstag einen Tick besser. Und es war vom HVV eine gute Entscheidung, die Veranstaltung im Dorf zu lassen.“

Ob Ursula und Henning Matzke vom Restaurant Der Bonner Hof („Wir haben uns riesig darüber gefreut, wie gut die Meile angenommen wurde“), Bernd Kaiser vom Schmachtenbergshof („alles war sehr gut organisiert“) oder Abraham Rouw vom Schlosshotel Hugenpoet („die Zusammenarbeit mit den Kollegen war schön und unkompliziert“) – die Resonanz war durchweg positiv.

Aktionen auch am Rande der Meile

Und außerdem: Im Rahmen der Meile wurden mit Friederike Roeseler und ihrem Schwiegervater Helmut die Sieger der 24. Kettwiger Oldtimerfahrt geehrt, warb Ralf Kuhlmann als ehrenamtlicher Unterstützer für die Kinderzirkus-Aktion Kettino, präsentierte sich der HVV-Volksliederkreis und verkaufte ein Team des Kinderheims Skulpturen zugunsten des HVV-Projektes „Zwei Neue für Kettwig“.

Hotspot am Rande der Altstadt: Uwe Straßmeier, letzter Verfechter der Live-Musik in Kettwigs Kneipen, hatte am Samstagabend ins Rex geladen. Coversongs mit Frank Niedeggen – und allerbeste Stimmung auch dort.

Zur Eröffnung am Freitag hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen ein dickes Lob für den HVV im Gepäck: „Was sie hier für Kettwig rausholen und immer wieder auf die Beine stellen, ist schon etwas Besonderes.“

Und das ist für den Verein Jahr für Jahr ein Kraftakt. So wurde zum Beispiel der HVV-Weinstand in elf Schichten mit Viererteams besetzt – für die Meile 2018 ist weitere Unterstützung dringend erwünscht.

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