Neuer Edeka-Markt

Edeka-Markt an der Velberter Straße eröffnet im Januar

Voraussichtlich im Januar wird der Edeka-Markt an der Velberter Straße in Essen-Werden eröffnen.

Voraussichtlich im Januar wird der Edeka-Markt an der Velberter Straße in Essen-Werden eröffnen.

Foto: Hans Blossey

essen-Werden.   Der neue Edeka-Markt hat rund 2200 Quadratmeter Verkaufsfläche. Eröffnung wird im Januar gefeiert. 100 Mitarbeiter werden dort beschäftigt sein.

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Die Bagger haben ihre Schuldigkeit getan. Die Gebäude stehen bereits. Viel Glas, braune Steinmauern. Großzügige Parkmöglichkeiten. Bäume wurden gepflanzt. Nun geht es an die Inneneinrichtung. Der Edeka-Markt Diekmann an der Velberter Straße nimmt immer mehr Gestalt an, bald wird die aktuelle Versorgungslücke in Werden geschlossen sein.

Es gab Verzögerungen, doch nun ist Andreas Diekmann höchst zuversichtlich: „Es läuft. Bis zur Eröffnung gibt es zwar noch Einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.“ Zurzeit wird weiteres Personal eingestellt, rund 100 Kräfte werden insgesamt benötigt: „Wir haben dann einen guten Mix aus vielen ehemaligen und auch neuen Mitarbeitern.“

2200 Quadratmeter Verkaufsfläche

Wenn das Weihnachts- und Silvestergeschäft geschafft ist, werden sich alle Kräfte ganz dem neuen Markt widmen. Die Eröffnung ist für den 18. Januar 2018 vorgesehen. Dann können die Kunden auf mehr als einem halben Hektar Gesamtfläche einkaufen und parken. Der Edeka-Verbrauchermarkt der Familie Diekmann wird davon rund 2200 Quadratmeter Verkaufsfläche einnehmen, sein Vorläufer hatte gerade einmal 980 Quadratmeter. Andreas Diekmann ist die Vorfreude anzumerken: „Wir haben noch viele weitere Ideen, auch wird noch an einem deutlich erweiterten Sortimentsplan gefeilt.“ Etwas Besonderes dürfte die neue Fischtheke mit eigenem Räucherofen werden. Hier wurde eigens geschultes Personal eingestellt.

Die Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr baute den Markt nach den strengen Kriterien des Zertifikates für nachhaltiges Bauen. Dieses Gütesiegel „Made in Germany“ geht über ökologische Aspekte hinaus und bezieht auch ökonomische und soziokulturelle Qualitäten mit ein.

Ladestation für Elektroautos und E-Bikes

Darüber hinaus wird der Markt zukunftsweisend aufgestellt, sagt Andreas Diekmann: „Auf das Dach kommt noch eine Photovoltaik-Anlage. Und wir werden Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes anbieten.“ Ihm gefällt der Komplex: „Aber wir bauen den Markt ja nicht für uns, sondern für die Werdener. Ich bin gespannt, wie er den Kunden gefällt.“

Vor dem Markt werden viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Im Obergeschoss findet sich ein Getränkemarkt mit einem zusätzlichen Parkdeck, das über eine eigene Zufahrtsrampe von der Velberter Straße aus zu erreichen ist. Darüber hinaus sorgen zwei Aufzüge für eine komfortable Verbindung zwischen dem Edeka-Markt im Erdgeschoss und dem Obergeschoss. Die Lottoannahmestelle Kurbjuhn zieht von der Ruhrtalstraße in den neuen Markt, ergänzen sollen Bäckerei, Café und ein Blumenladen.

Der im Jahr 1972 eröffnete kleinere Edeka-Markt an der Heckstraße wird weiter bestehen, so Andreas Diekmann. Das Familienunternehmen hatte immer zwei Standorte in Werden, und das soll sich nicht ändern: „Wir sind hier zuhause. Daher haben wir einen längerfristigen Mietvertrag an der Heckstraße und bleiben als Nahversorger vor Ort.“ Somit wird es in der Altstadt auch nach Schließung von Aldi und Plus einen Lebensmittelmarkt geben, was gerade ältere Mitbürger freuen wird.

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