Festival

Die 2. Auflage der Ruhrkulele kommt im November nach Werden

Michael Epke-Wessel hat die Ukulele vor eineinhalb Jahren für sich entdeckt. Jetzt organisiert er das zweite Festival rund um das Instrument in Essen-Werden.

Michael Epke-Wessel hat die Ukulele vor eineinhalb Jahren für sich entdeckt. Jetzt organisiert er das zweite Festival rund um das Instrument in Essen-Werden.

Foto: Christof Köpsel

Essen-Werden.  Das Festival vom 22. bis 24. November dreht sich um die Ukulele, das Zupfinstrument mit dem exotischen Klang. Mehr zu Workshops und Konzerten.

Das Programm steht, die Veranstaltungsorte sind fest, es gibt sogar schon erste Anmeldungen für die Workshops. Der November und damit das zweite Ukulele-Festival unter dem Motto „Ruhrkulele“ kann kommen. Tatort ist erneut der Stadtteil Werden, hier vor allem das Bürgermeisterhaus und das Haus Fuhr. Aber auch in einigen Gaststätten wird das kleine Zupfinstrument vom 22. bis 24. November erklingen.

Organisator Michael Epke-Wessel strahlt: Zum einen ist er gerade zum zweiten Mal Papa geworden, zum anderen freut er sich sehr, dass die Ukulele und die Ukulelen-Musik so viel Begeisterung ausgelöst hat, dass es jetzt ein zweites Festival geben wird. „Ich war ja ganz von den Socken. Erst sollte es letztes Jahr nur ein Workshop sein, dann kam immer mehr zusammen.“

Die Nachfrage nach der Premiere 2018 war groß

Ein ganzes Festival stand dabei zunächst gar nicht zur Debatte. Doch dann kam eins zum anderen und am Ende spricht die Resonanz mit insgesamt gut 250 bis 300 Besuchern bei den Veranstaltungen und Konzerten für sich. Eine weitere Auflage der „Ruhrkulele“ sollte also kommen, zumal es gleich im Anschluss an die Festivalpremiere im Löwental schon erste Anfragen der Teilnehmer für Nachfolgeworkshops gegeben hat.

Workshops stehen auch in diesem Jahr an. Von „Spiel mein Song auf der Ukulele“ über Zen-Techniken zum Üben und ein Speed-Dating für Einsteiger bis zur Pflege und Wartung des Instruments und dem Spielen von Beatles-Songs reicht die Bandbreite der Seminare. Die erneut von Kennern der Szene und Meistern des Instruments geleitet werden.

Die Dozenten sind in der Szene bekannt

So zum Beispiel von Elisabeth Pfeiffer, sie genießt unter Ukulelisten einen legendären Ruf und ist für ihr virtuoses Spiel bekannt. Instrumentenbauer wie Andreas Isaak klären über verschiedene Instrumententypen auf und erläutern Einsteigern, auf was sie bei der Anschaffung achten müssen.

Auf einen Dozenten ist Organisator Epke-Wessel besonders stolz: Daniel Sanleandro Fernández präsentiert mit dem Holzkasten Cajón die Fast-Ukulele unter den Percussionsinstrumenten.

Workshops im Bürgermeisterhaus und bei den Wanderfalken

Die Workshops werden im Bürgermeisterhaus und im Vereinsheim der Wanderfalken stattfinden. Doch zu einem Festival gehören auch Konzerte. Das erste findet am Freitag, 22. November, um 19 Uhr im Haus Heck, Heckstraße 16, statt und ist „Die lange Nacht der Ukulelen“ betitelt. Es treten u.a. das Ensemble Wohnzimmer Inc., Elisabeth Pfeiffer, Thomas Hanz sowie Peter Moss auf. „Wir veranstalten eine Tombola zugunsten des Ronald McDonaldhauses“, erklärt Epke-Wessel. Das „Dolcinella“ ist an dem Abend für die kulinarische Seite zuständig.

Open Stage darf im Bürgermeisterhaus am Samstag, 23. November, ab 18.30 Uhr gespielt werden. Dann folgt ab 20 Uhr das Konzert „Einer geht noch“ mit Roland Prakken, Die D’Ukes, Marc Gallagher und The Lucky Uke. Während der Festivaltage werde der eine oder andere Musiker auch in den Werdener Gaststätten auftauchen und spontan in die Saiten greifen, sagt Michael Epke-Wessel und lacht: „Die Ukulele ist ein fröhliches Instrument.“

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