Stadtteil-marketing

Das neue Kettwig-Logo können auch Vereine verwenden

Essen-Kettwig.   Nur eine Nutzung für kommerzielle Zwecke schließt das Stadtteil-Marketing Kettwig aus. Welches Ziel mit der Dachmarke verfolgt wird.

Die Dachmarke, sprich das neue Kettwig-Logo, soll die touristischen Angebote in der Gartenstadt besonders bekannt machen. Es zeigt die evangelische Kirche, das prägnante Fachwerkhaus davor sowie stilisiert die Ruhr und die grüne Natur.

Benutzen sollen es allerdings nicht nur die im gerade neu gegründeten Tourismusnetzwerk angeschlossenen Gastronomen, Hotelbetriebe und Institutionen, sondern auch andere Kettwiger Vereine. Dies betonen die Akteure des Stadtteil-Marketings ausdrücklich. „Wir möchten, dass die Dachmarke möglichst breit aufgestellt ist“, so Peter Marx von der Kommunikationsagentur Nordis. „Nur Geld verdienen darf keiner mit dem Logo“, erklärt Marx, „also Kaffeetassen oder Taschen damit bedrucken und sie verkaufen. Dies ist dem Heimat- und Verkehrsverein vorbehalten.“

Potenzial des Stadtteils nutzen

Das Logo wirbt mit dem Slogan „Kettwig, weil es viel schöner ist“. Ziel ist es, vermehrt Touristen für Kettwig zu interessieren und ihnen die Vielfalt der gastronomischen und kulturellen Angebote sowie des Einzelhandels bekannt zu machen.

Das Netzwerk Kettwig möchte dazu beitragen, dieses Potenzial noch besser zu nutzen. Dazu gehört einerseits, den Besuchern ein optimales Gesamterlebnis zu bieten – unter anderem buchbare Produkte. Das Stadtteil-Marketing werde sich aber andererseits darum bemühen, Defizite (wie etwa öffentliche Toiletten oder durchgehende Öffnungszeiten) anzugehen. Außerdem ist ein zentraler Internetauftritt in Arbeit, der im Frühjahr veröffentlicht werden soll.

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