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Ausstellung zeigt: Frauen schreiben Reformations-Geschichte

Pfarrerin Christiane Wittschläger stellte jetzt die Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ in der ev. Kirche in Kettwig der Öffentlichkeit vor.

Foto: Stefan Arend

Pfarrerin Christiane Wittschläger stellte jetzt die Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ in der ev. Kirche in Kettwig der Öffentlichkeit vor. Foto: Stefan Arend

Essen-Kettwig.  Wanderausstellung der ev. Kirche im Rheinland macht Station in Essen-Kettwig. An zwei Orten geht es um die Rolle von Frauen bei der Reformation.

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Eine Ausstellung – zwei Orte: Die Wanderausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ der evangelischen Kirche im Rheinland ist seit dem Wochenende in der Kirche am Markt sowie in der Kapelle der Fachklinik Rhein-Ruhr (beides Kettwig) zu sehen.

Vorgestellt werden anhand von großformatigen Tafeln und Holzfiguren Frauen, die Geschichte geschrieben haben und über die Jahrhunderte hinweg bis heute auch die Reformation mit geprägt haben. Im Jahr des Reformationsjubiläums steht Martin Luther im Mittelpunkt, doch die Reformation war gar keine „Ein-Mann-Show“.

Landesherrinnen und Theologinnen

Luthers Frau Katharina gehört beispielsweise dazu oder seine Landesherrin Sibylle von Jülich-Kleve-Berg. Schriftstellerinnen wie Argula von Grumbach verfassten Flugschriften, Herrscherinnen wie Herzogin Elisabeth von Calenberg-Göttingen vertraten eine protestantische Staatsethik. Erinnert wird auch an Friederike Fliedner, die Mitbegründerin der Kaiserswerther Schwesternschaft, sowie an die Theologin Dorothee Sölle.

Bis 25. September kann die Ausstellung an den genannten Orten besichtigt werden, aber auch an einigen unerwarteten Stellen in der Kettwiger Innenstadt werden drei der lebensgroßen Figuren stehen.

>> Öffnungszeit der Ausstellung

Geöffnet ist die Ausstellung in der Kirche am Markt, Dienstag und Freitag von 10.30 bis 12 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr sowie in der Klinik, Auf der Rötsche 2, täglich von 6 bis 20 Uhr.

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