Kindergartenplanung

Katernberger Kinderschutzbund-Kita ist noch unverzichtbar

Die Kindertagesstätte "Blauer Elefant" an der Viktoriastraße 33 in Katernberg.

Die Kindertagesstätte "Blauer Elefant" an der Viktoriastraße 33 in Katernberg.

Foto: Christof Köpsel

Essen-Stoppenberg.   Der Kinderschutzbund möchte seine Kita Viktoriastraße aufgeben und auf Zollverein neu bauen. Doch das Jugendamt hält sie noch für unverzichtbar.

In den kommenden sieben Jahren werden im Stadtbezirk VI fünf Kindertagesstätten neu errichtet, zwei werden umgebaut, eine wird ersetzt. Auf die Kita an der Viktoriastraße, die der Kinderschutzbund zugunsten einer neuen an der Folkwang Universität auf Zollverein schließen möchte, kann das Jugendamt derzeit nicht verzichten.

Folgenden Ausbau-Zeitplan nennt das Jugendamt:

– 2019/20: Umbau Zollvereinstraße 5, sechs Gruppen, 120 Plätze;

Martin-Kremmer-Straße 12, Neubau, vier Gruppen, 74 Plätze;

– 2020/21: Am Schroerkotten, Neubau, vier Gruppen, 85 Plätze;

Essener Straße 92, Neubau, drei Gruppen, 55 Plätze;

Schwanhildenstraße 2, Ersatzneubau, eine zusätzliche Gruppe, 17 neue Plätze;

– 2021/22: Kapitelwiese 68; Umbau, vier Gruppen, 85 Plätze;

– 2022/23: Im Mühlenbruch, Neubau, vier Gruppen, 90 Plätze;

– 2025/26: Gelsenkirchener Straße 308; Neubau, drei Gruppen 60 Plätze.

Zum Stichtag 30. September 2018 wurden 103 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren mehr als im Vorjahr angemeldet. Rudolf Vitzthum (CDU) wies jetzt in der Bezirksvertretung VI darauf hin, dass in Katernberg die Versorgungsquote lediglich bei 84 Prozent liege und damit viele Kinder ohne Vorbildung eingeschult werden.

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