Abenteuer

Junggesellenabschied: Mit Oliver Pocher zum Kilimandscharo

Die Gipfelstürmer auf dem Kilimandscharo. In der Mitte der Essener Marcus Prünte, rechts Comedian Oliver Pocher.

Die Gipfelstürmer auf dem Kilimandscharo. In der Mitte der Essener Marcus Prünte, rechts Comedian Oliver Pocher.

Foto: Prünte

Essen.  Mit TV-Star Oliver Pocher hat der Essener McDonald’s-Chef Marcus Prünte den Kilimandscharo bestiegen. Ein ungewöhnlicher Junggesellenabschied.

Andere feiern Junggesellenabschied auf Mallorca oder versacken in der Düsseldorfer Altstadt. Das kann sicher auch anstrengend sein. Der Essener Burger-König Marcus Prünte aber hat den wohl beschwerlichsten Junggesellenabschied erlebt, den man sich überhaupt vorstellen kann. Er ist auf den Kilimandscharo gestiegen. Bei der Tortur bis zum Gipfel quälte er sich an der Seite von Oliver Pocher. Der bekannte TV-Comedian spielte dabei sogar eine entscheidende Rolle.

In der siebenköpfigen Männerrunde haben Pocher, sonst hauptberuflicher Scherzkeks, und Prünte so etwas wie ein ehrgeiziges Zweierteam gebildet. Ein starkes Doppel auf dem Weg in atemraubende 5756 Meter Höhe. „Ohne Olli hätte ich es wahrscheinlich nicht bis nach oben geschafft. Wir hatten beide das gleiche Tempo und haben uns gegenseitig motiviert“, sagt Marcus Prünte, der Herr über sieben der acht Essener McDonald’s-Filialen ist. Kurz vor dem Ziel habe Pocher sogar mit seinen Wasservorräten ausgeholfen, „ein echter Teamplayer“, schwärmt Prünte.

Es ging nicht um Oliver Pochers Hochzeit

Allerdings waren es weder Pocher noch Prünte, die sich mit diesem Junggesellenabschied für Unerschrockene in das nächste Eheabenteuer stürzen wollten. Angestiftet wurden sie von einem gemeinsamen Freund, der im Oktober heiraten wird. Bis zur Hochzeit werden vermutlich alle sieben Männer wieder bei Kräften sein. Marcus Prünte sagt: „Das war die härteste Erfahrung, die ich je gemacht habe. Man kann ja in der Höhe kaum atmen.“ Vorbereitet hatte er sich in einer speziellen Trainingskammer in Rüttenscheid, um sich vor der berüchtigten Höhenkrankheit zu schützen.

Geweint hat er trotzdem zwischendurch. „Aber das haben wir alle irgendwann, so heftig war das.“ Insgesamt hat die Tour auf den höchsten Berg Afrikas sieben Tage gedauert und sie wurde von 30 Sherpas begleitet, die unter anderem zwei Bio-Toiletten mit nach oben transportiert haben. So viel Luxus musste dann in den bescheidenen Nachtlagern doch sein.

Diese Grenzerfahrung reicht Marcus Prünte. Zunächst zumindest

„Die unglaublichste Woche in meinem Leben liegt hinter mir“, hat Oliver Pocher auf seiner Facebook-Seite geschrieben. Das würde Marcus Prünte unterschreiben. Ist er jetzt auf den Geschmack gekommen? „Ich habe sofort gesagt: Das mache ich nie wieder“, sagt der Essener über diese Grenzerfahrung. Aber er zögert: „Es sei denn, meine beiden Söhne würden mich eines Tages fragen, ob ich sie begleiten würde.“ – Er hofft, dass er diese Frage niemals hören wird.

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