E-Scooter

Jetzt 100 E-Scooter mehr in Essen: Anbieter „Tier“ gestartet

Sie sind mintfarben: 100 E-Scooter des Anbieters „Tier“ stehen seit Donnerstag in der Stadt - hier am Handeslhof.

Sie sind mintfarben: 100 E-Scooter des Anbieters „Tier“ stehen seit Donnerstag in der Stadt - hier am Handeslhof.

Foto: Martin Spletter

Essen.  Seit Donnerstag gibt es 100 weitere E-Scooter in Essen. Der Anbieter „Tier“ ist gestartet. Ende August startete bereits „Lime“ mit 150 Rollern.

Auf den Straßen im Essener Stadtgebiet stehen seit Donnerstag 100 weitere E-Scooter: Der Anbieter „Tier“ hat am 10. Oktober sein Geschäft mit Elektro-Rollern begonnen. Die Roller des Anbieters „Tier“ stünden „insbesondere an zentralen Verkehrsknotenpunkten und in belebten Bereichen der Stadt“, teilt das Unternehmen mit.

Ende August hatte der Anbieter „Lime“ 150 weiß-grüne E-Scooter vor allem in der Innenstadt aufgestellt. „Lime“ will die Zahl seiner Elektroroller allein in Essen langfristig auf 1000 erhöhen. Auch „Tier“ spricht von 100 Fahrgeräten in Essen allein in der Startphase.

Die „Tier“-Roller werden genauso genutzt wie die Roller des Anbieters „Lime“: Benutzer müssen sich eine App aufs Smartphone laden und dann den QR-Code am Gerät scannen. Bei „Tier“ zahlen Nutzer einen Euro Aktivierungsgebühr und anschließend 15 Cent pro Minute. Die „Lime“-Roller kosten einen Euro Aktivierungsgebühr und 20 Cent pro Minute.

Weil die Elektro-Roller keine festen Abstell-Stationen haben, sondern von Nutzern einfach hingestellt werden können, gibt es seit dem Start der Fahrgeräte regelmäßig Ärger. Essener Politiker beschäftigen sich derzeit mit der Frage, ob die Anbieter stärker in die Verantwortung genommen werden sollen, vor allem was das wilde Abstellen angeht.

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