Gourmetmeile

In Rüttenscheid wird für „Rü Genuss pur“ gedeckt

Der Aufbau läuft: Ab Mittwoch, 1. August, können bis zu 3000 Besucher gleichzeitig bei der Gastromeile an der Rüttenscheider Brücke Platz nehmen und genießen.

Der Aufbau läuft: Ab Mittwoch, 1. August, können bis zu 3000 Besucher gleichzeitig bei der Gastromeile an der Rüttenscheider Brücke Platz nehmen und genießen.

Foto: André Hirtz

Essen  Bei der Gourmetmeile „Rü Genuss pur“ in Rüttenscheid wollen 20 Gastronomen die Besucher verwöhnen. Fünf neue Restaurants sind dabei.

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Erst ganz zum Schluss kommt der rote Teppich. Mit Dutzenden weißen Zelten hatte es am Wochenende angefangen, dann waren die Tische und Bänke dran, am Montag schraubten die Arbeiter an der Bühne – „und die Logistiker haben noch genug zu tun, bevor es losgeht“, sagt Ted Terdisch. Wenn die uns alle über den Teppich rollen würden, wäre der eingesaut, bevor die ersten Besucher da sind.“ Am Mittwochnachmittag, 1. August, wird dann die 800 Meter lange rote Bahn ausgerollt, dann startet „Rü Genuss pur“ an der Rüttenscheider Brücke. Fünf neue Gastronomen sind in diesem Jahr dabei.

Werner Rzepucha, der gemeinsam mit Terdisch und Sven Morsbach die Genussmeile am Girardet­haus veranstaltet, hat sich die Neuzugänge vorher genau angeschaut. „Bei der Tapas Factory an der Zweigertstraße war ich ein paar Mal essen, die machen eine gute Küche und einen super Job“, sagt Rzepucha. Neu dabei ist auch das Kettwiger Restaurant Pierburg von Heike Katthöfer, „die hat bei Nelson Müller gelernt“, mehr muss Rzepucha nicht sagen. Dritter neuer Essener im Bunde ist das Haus Haarzopf, das der Veranstalter zuvor auch ausgiebig getestet hat.

Zum Erfolgsrezept gehören auch die kurzen Wege

Alle fünf in diesem Jahr freigewordenen Stände bei „Rü Genuss pur“ konnten aber nicht wieder durch Gastronomen aus Essen aufgefüllt werden. Rzepucha schaute sich im Umland um und wurde in Gelsenkirchen und Düsseldorf fündig. Aus der nördlichen Nachbarstadt kommt das Restaurant Heiners, im Bugapark betreiben die Inhaber auch ein Hotel und eine Kochschule. Zu Gast aus der Landeshauptstadt ist die Dorfstube von Christian Bareiss, dessen Familie im Schwarzwald unter anderem ein Drei-Sterne-Restaurant betreibt. „Der macht die typische Küche Baden-Württembergs.“

Das Erfolgsrezept von „Rü Genuss pur“ sei aber nicht nur die Auswahl der Gastronomen, glaubt Terdisch. „Das Besondere bei uns ist zum Beispiel auch die kompakte Bauform. Man kann von einem Punkt aus den Platz überblicken und hat keine weiten Wege mit dem Essen.“ Und von der zentralen Bühne könne man auch weit genug wegrücken, „wenn man nur genießen und sich unterhalten möchte“.

In zwei Bereichen haben die Veranstalter in diesem Jahr draufgelegt. 30 Mitarbeiter werden in Spitzenzeiten allein dafür zuständig sein, Geschirr und Gläser abzuräumen. „Und es gibt ein paar Böller mehr“, verspricht Terdisch lachend. „Das Feuerwerk wird größer und bunter“, sagt Rzepucha. „Wir wollten ein paar Farben mehr haben.“ Die Besucher sollen „mit allen Sinnen genießen“.

>>> Programm fürs Auge und für die Ohren

Die Öffnungszeiten von „Rü Genuss pur“ unterhalb des Girardethauses (1. bis 5. August): Mi. & Do. 15-23 Uhr, Sa. 12-24 Uhr, So. 12-22 Uhr. Das Feuerwerk wird am Eröffnungstag um 22.30 Uhr abgebrannt.

Am Mittwoch spielt die „Rü Genuss pur“-Band mit Leslie Jost, am Donnerstag mit Anna Grillmeier, am Freitag stehen Benny und Joyce auf der Bühne, am Samstag Alana Alexander & Nico Gomez, am Sonntag Daisiana Lekatompessy (jew. 16 bis 19 Uhr); am Samstag außerdem dabei Linda Bockholt, am Sonntag Duonova (jew. 15 bis 18 Uhr).

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