Radschnellweg

In den Weiterbau des RS1 durchs Eltingviertel kommt Bewegung

Radfahrer demonstrierten im November 2018 für den Weiterbau des RS1 durch das Eltingviertel. Nun tut sich was.

Radfahrer demonstrierten im November 2018 für den Weiterbau des RS1 durch das Eltingviertel. Nun tut sich was.

Foto: Foto: Vladimir WegeneR

Essen.  In den Weiterbau des Radschnellweges RS1 durch das Essener Eltingviertel kommt langsam Bewegung.

In den Weiterbau des Radschnellweges RS1 durch das Eltingviertel in Richtung Osten kommt nun doch Bewegung. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat nach Informationen der Redaktion inzwischen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese soll im September vorgelegt werden. Erste Kostenschätzungen gibt es zur Verlagerung des Güterbahngleises, das dem Bau des Radweges im Wege steht. Die Planungskosten sollen sich auf 75.000 Euro belaufen, die Baukosten auf weitere 400.000 Euro. Strittig ist dem Vernehmen nach allerdings, wer die Kosten trägt. Straßen NRW sieht die Stadt in der Pflicht.

Ein neuer Gleischanschluss muss her, damit Güterzüge Evonik/Goldschmidt anfahren können

Ein neuer Gleisanschluss ist notwendig, um das Industriegelände von Evonik/Goldschmidt weiterhin mit Güterzügen andienen zu können. Die Stadt will den Bahndamm, auf dem das Gleis derzeit verläuft, abtragen lassen. Das Eltingviertel soll städtebaulich in die Innenstadt übergehen. Der RS 1 soll nach den Vorstellungen der Planer über die Dächer noch zu bauender Häuser führen.

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