Hungerstreik

Hungerstreik fürs Klima: Erster Aktivist erleidet Kollaps

In diesem Camp in Berlin in Reichstags-Nähe wollen junge Klimaaktivisten mit einem Hungerstreik erwzwingen, dass sie mit Politikern sprechen können.

In diesem Camp in Berlin in Reichstags-Nähe wollen junge Klimaaktivisten mit einem Hungerstreik erwzwingen, dass sie mit Politikern sprechen können.

Foto: Paul Zinken / dpa

Essen/Berlin.  In Berlin sind Klimaaktivisten in den Hungerstreik getreten. Auch Marlene Barth aus Essen ist dabei. Jetzt ist einer von ihnen kollabiert.

Ein Klimaaktivist, der zurzeit mit einer Gruppe Gleichgesinnter in Berlin in den Hungerstreik getreten ist, ist Medienberichten zufolge ohnmächtig in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Unter den Hungerstreikenden ist auch Marlene Barth (18) aus Essen.

Ein 27-jähriger Klimaaktivist sei nach einem Kollaps am Dienstagnachmittag in die Charité gebracht worden, hieß es in einem Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland. Ende August trat die Gruppe von Klimaaktivisten in einen unbefristeten Hungerstreik, weil sie nach eigenem Bekunden „zur letzten Generation gehören, die das Klima retten können.“ Sie wollen so lange keine Nahrung aufnehmen, bis die drei Kanzler-Kandidaten mit ihnen ein Gespräch geführt haben. Die Grünen veröffentlichten einen Appell von Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz: Man sei bereit zu reden, gemeinsam oder auch einzeln, hieß es darin – aber erst nach der Wahl. Bedingung: Die Aktion muss sofort aufhören.

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