Bundespolizei

Hauptbahnhof Essen: Mann tobt, tritt und bespuckt Polizisten

Ein randalierender 26-Jähriger beschäftigte am Montag die Bundespolizei am Hauptbahnhof Essen.

Ein randalierender 26-Jähriger beschäftigte am Montag die Bundespolizei am Hauptbahnhof Essen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen.  In eine Klinik wurde ein 26-Jähriger eingeliefert, der am Essener Hauptbahnhof ausgerastet war. Er trat, tobte und bespuckte Bundespolizisten.

Als Gewaltexzess bezeichnet die Bundespolizei das Verhalten eines 26-Jährigen, der am Montagmittag (29. September) am Essener Hauptbahnhof Mitarbeiter des Ordnungsamtes anging, Bahnmitarbeiter und Bundespolizisten bespuckte und bedrohte. Der Mann wurde später in eine Klinik eingeliefert.

Die Bundespolizei war gegen 13 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung am Hauptbahnhof informiert worden. Dort sollte der 26-Jährige, der aus Eritrea stammt und aktuell in Xanten wohnt, Flaschen auf Reisende geworfen haben. Außerdem soll er mit einem abgebrochenen Flaschenhals Mitarbeiter des Ordnungsamtes bedroht und versucht haben, die Mitarbeiter mit Faustschlägen zu verletzen. Diesen gelang es, den Mann zu überwältigen und zu fesseln. Dabei soll der 26-Jährige alle Anwesenden bespuckt haben.

Auf der Wache wurde ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt

Bundespolizisten setzten dem Eritreer einen Mundschutz auf. Fünf Polizisten trugen den sich heftig wehrenden Mann auf die Wache. Dabei trat er noch einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes ins Gesicht. Da er auf der Wache weiter gezielt auf die Einsatzkräfte spuckte, wurde ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt.

Aufgrund seines Verhaltens wurde der 26-Jährige später in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert. Auf dem Weg musste er von Bundespolizisten begleitet werden. Gegen den wegen zahlreicher Eigentumsdelikte polizeibekannten Mann aus Xanten leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

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