Grüne: GroKo gefährdet Radschnellweg

In ihrem Beharren auf eine ebenerdige Führung des Radschnellweges im Eltingviertel bringt die Große Koalition laut der Grünen-Fraktion die Realisierung des Radschnellweges in Gefahr. Nach Ansicht von Fraktionschefin Hiltrud Schmutzler-Jäger würden Pläne für eine teure Abtragung des Bahndammes geschmiedet, obwohl hierfür vom Land NRW als Hauptkostenträger des Radschnellweges keinerlei Zusagen vorlägen.

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In ihrem Beharren auf eine ebenerdige Führung des Radschnellweges im Eltingviertel bringt die Große Koalition laut der Grünen-Fraktion die Realisierung des Radschnellweges in Gefahr. Nach Ansicht von Fraktionschefin Hiltrud Schmutzler-Jäger würden Pläne für eine teure Abtragung des Bahndammes geschmiedet, obwohl hierfür vom Land NRW als Hauptkostenträger des Radschnellweges keinerlei Zusagen vorlägen.

Kein Investor in Sicht

Außerdem sei bislang auch kein Investor für die große städtebauliche Lösung von SPD und CDU nur ansatzweise in Sicht. Von einer möglichen schwarz-gelben Landesregierung sei nicht zu erwarten, dass sie die teuren Sonderwünsche der Stadt Essen finanzieren werde. Im Gegenteil, bislang habe sich die FDP im Landtag als deutlicher Gegner des Radschnellweges gezeigt.

Eine ebenerdige Führung des RS 1 im Eltingviertel hätte den Bau von Rampen zur Brücke über die Gladbecker Straße zur Folge, die aber nicht mit den Standards eines Radschnellweges vereinbar sind.

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