Stadtentwicklung

Gladbecker Straße in Essen soll ein bisschen grüner werden

An der Gladbecker Straße soll die Stadt mehr Bäume pflanzen, der Mittelstreifen soll mit Hecken begrünt werden.

An der Gladbecker Straße soll die Stadt mehr Bäume pflanzen, der Mittelstreifen soll mit Hecken begrünt werden.

Foto: Foto: Socrates Tassos

Essen.  Die Stadt soll die Lebensqualität an der viel befahrenen B224 in Altenessen kurzfristig verbessern – durch Bäume, Hecken und Nassreinigung.

Nach dem Willen von SPD und CDU soll die Stadt die Lebensbedingungen für Anwohner an der viel befahrenen Gladbecker Straße kurzfristig verbessern – wenn auch nur ein wenig.

Wie? Auf dem Straßenabschnitt zwischen dem Berthold-Beitz-Boulevard und der Krablerstraße sollen auf Kosten von Parkplätzen weitere Bäume gepflanzt werden, auf dem Mittelstreifen Hecken. Um die Belastung durch Feinstaub zu senken, soll die Fahrbahn an heißen Tagen einmal am Tag gewässert werden.

An der Verkehrssituation wird sich auf der Gladbecker Straße so schnell nichts ändern

Ein entsprechender Antrag, den die beiden Mehrheitsfraktionen am Donnerstag in den städtischen Planungsausschuss zur Abstimmung eingebracht hatten, wurde dort einstimmig beschlossen.

„Das ist nicht das, was wir wollen, aber die Verkehrssituation werden wie auch in den nächsten Jahren nicht verbessern“, erklärte dazu SPD Ratsherr Martin Schlauch.

Zuletzt war der Versuch der Verwaltung, Anwohner zum Verkauf ihrer Häuser zu bewegen, nicht auf die erhoffte Resonanz gestoßen. Nur vier Hauseigentümer sollen grundsätzlich bereit sein zu verkaufen. Das sind zu wenige, um die Straßenschlucht wie geplant durch den Abriss der Häuser zu verbreitern.

Verwaltung soll Wiederaufnahme in das Fassaden-Sanierungsprogramm prüfen

Grundsätzlich halten SPD und CDU an diesem Ziel fest: „Wenn es Eigentümer gibt, die verkaufen wollen, soll dies möglich sein“, betonte Martin Schlauch. Dass die Häuser in absehbarer Zukunft verschwinden könnten, daran aber mag auch die Ratsmehrheit nicht recht glauben.

Die Stadtverwaltung soll nach ihrem Willen deshalb prüfen, ob die Immobilien wieder in das Förderprogramm zur Fassadensanierung aufgenommen werden können, aus dem sie bislang ausgeschlossen sind. Dies hatte zuvor bereits die FDP gefordert, da einige Hausbesitzer erklärt hatten, partout nicht verkaufen zu wollen.

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