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Gesamtschule Süd: Politik vom Rückzieher überrascht

War bis 1991 das „Stadtwald-Gymnasium“: Die Gesamtschule Süd in Stadtwald.

Foto: Ulrich von Born

War bis 1991 das „Stadtwald-Gymnasium“: Die Gesamtschule Süd in Stadtwald. Foto: Ulrich von Born

Essen.   Die Gesamtschule Süd in Stadtwald sollte 2018 neu starten. Daraus wird nichts. CDU und SPD fordern jetzt von der Stadt eine Begründung.

Jetzt doch kein Neustart für die Gesamtschule Süd in Stadtwald: Das überrascht die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Essen. „Die Verwaltung muss jetzt kurzfristig alternative Planungen vorlegen“, erklärt die Überruhrer SPD-Ratsfrau Janine Laupenmühlen, Vorsitzende des Schulausschusses. Und der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Kalipke, führt aus: „Wir erwarten von der Verwaltung, im Schulausschuss ausführlich über die Gründe für die unerwartete Abkehr vom Standort Gesamtschule Süd informiert zu werden. Darüber hinaus fordern wir, dass nun rasch Planungen dafür vorgelegt werden, wie und wo weitere Gesamtschulplätze geschaffen werden können, die wir für die wachsende Schülerzahl in unserer Stadt dringend benötigen.“

Gebäude wurde erst zuletzt großteils saniert

Wie berichtet, hat die Schulverwaltung in Stadtwald einen Rückzieher gemacht.. Die Gesamtschule Süd, die seit 2012 ausläuft und in diesem Sommer endgültig schließt, sollte dann ein Jahr lang als Zweigstelle der Frida-Levy-Schule weitergeführt und ab 2018 neu gestartet werden. Ein Team hatte bereits an einem neuen Konzept gearbeitet. Manfred Reimer, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Das Gebäude wäre wegen der erfolgten Sanierungen geeignet. Ein Scheitern der Neugründung ist vor diesem Hintergrund sehr bedauerlich.“

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