Massenunfall

Geblitzter Raser dreht durch und rast in Essen davon

Wie ein Schlachtfeld sah die Kreuzung Meisenburgstraße/Schuirweg nach dem Massenunfall am Mittwoch gegen 16 Uhr aus. Die Kreuzung musste stundenlang gesperrt werden.       

Foto: Polizei Essen

Wie ein Schlachtfeld sah die Kreuzung Meisenburgstraße/Schuirweg nach dem Massenunfall am Mittwoch gegen 16 Uhr aus. Die Kreuzung musste stundenlang gesperrt werden.       Foto: Polizei Essen

Essen.   Ein Geländewagen-Fahrer wurde in Kettwig geblitzt. Er raste mit Vollgas davon und verursachte Massenunfall. Die Bilanz: Schwerverletzte und Stau.

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Wie ein Schlachtfeld sah die Kreuzung Meisenburgstraße/Schuirweg am Mittwoch gegen 16 Uhr nach einem schweren Verkehrsunfall aus. Die Bilanz: zwei Schwer- und drei Leichtverletzte sowie hoher Sachschaden an den Fahrzeugen.

Der Fahrer eines Mercedes-Geländewagens, ein 77-Jähriger aus Simbabwe, war nach Polizeiangaben zuvor mit überhöhter Geschwindigkeit in Kettwig geblitzt worden. Zunächst habe er auf die Haltezeichen reagiert und abgebremst. Doch dann habe er aufs Gaspedal getreten und sei durch den Gegenverkehr in Richtung Flughafen Essen-Mülheim davongerast.

Polizeiwagen und ein Polizeikrad nahmen mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht die Verfolgung auf. Nur wenige hundert Meter weiter, an der verkehrsreichen Großkreuzung, endete die lebensgefährliche Flucht.

Flucht durch die Rettungsgasse – dann schepperte es

Durch die Rettungsgasse, die Verkehrsteilnehmer bereits frühzeitig vor der Kreuzung bildeten, raste der flüchtige Senior. Aus noch zu klärender Ursache kam es im Kreuzungsbereich zu einem Zusammenprall mit mindestens fünf Fahrzeugen. Einer der fünf Verletzten ist der Verkehrsrüpel.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften versorgte die Verletzten und regelte den stark eingeschränkten Berufsverkehr. Um 18 Uhr war die Kreuzung immer noch in Teilen gesperrt, ein Sachverständiger half bei der Rekonstruktion des Unfalles. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls oder Geschädigte der Flucht, sich bei der Polizei unter 8290 zu melden.

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