Kriminalität

Gäste in Altenessener Asylheim bedrohen Polizisten

Im Asylheim an der Hülsenbruchstraße in Essen-Altenessen kam es am Donnerstag Abend zu einem aggressiven Zwischenfall, den die Polizei durch den Einsatz von Pfefferspray schlichtete.

Im Asylheim an der Hülsenbruchstraße in Essen-Altenessen kam es am Donnerstag Abend zu einem aggressiven Zwischenfall, den die Polizei durch den Einsatz von Pfefferspray schlichtete.

Foto: Christof Koepsel

Essen.  Ein Streit in einem Essener Asylheim eskalierte und führte zum Großeinsatz der Polizei. Widerstand konnte nur mit Pfefferspray gebrochen werden.

Widerstand gegen Polizeibeamte in der Asylunterkunft an der Hülsenbruchstraße in Essen-Altenessen: Gegen 22 Uhr am Donnerstagabend bekamen mehrere Männer vor dem Eingang der Unterkunft lautstarken Streit untereinander, den die anwesenden Sicherheitsleute versuchten zu schlichten. Als dies scheiterte und die Männer eine drohende Haltung einnahmen, schloss sich die Security in ihr Büro ein und verständigte die Polizei.

Polizei rückt mit einem halben Dutzend Streifenwagen an

Nach Angaben von Polizeisprecher Ulrich Faßbender hatten sich die randalierenden Männer ins Haus zurückgezogen, als die Beamten mit einem halben Dutzend Streifenwagen eintrafen. Die Polizei stellte die Männer in einem der Räume der Unterkunft, sah sich dann aber mit gewalttätigem Widerstand konfrontiert, den die Beamten durch den Einsatz von Pfefferspray brechen konnten.

Die jungen Männer, die allesamt aus Westbalkanstaaten stammten, seien sehr aggressiv aufgetreten und mussten die Polizisten zur Feststellung ihrer Personalien auf die Wache begleiten. Dort stellt sich heraus, dass sie nicht in dem Asylheim leben, sondern nur zu Gast dort waren.

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