Senioren-Wunschbaum

Frohnhauser Senioren haben nun auch ihren Wunschbaum

Heidrun Weber (links) und die Apothekerin Dana Zarinfar hoffen, dass die Wünsche der Senioren allesamt erfüllt werden.

Heidrun Weber (links) und die Apothekerin Dana Zarinfar hoffen, dass die Wünsche der Senioren allesamt erfüllt werden.

Foto: Socrates Tassos

Essen-Frohnhausen.   Senioren haben Wünsche. Viele können sich die Erfüllung nicht leisten. Senioren-Wunschbäume, wie in der Markt-Apotheke in Frohnhausen, helfen.

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Seit vergangenen Montag haben auch die Senioren in Frohnhausen ihren Wunschbaum – so wie die Altersgenossen in der City schon kurz zuvor. Und die beiden Bäume haben auch einen direkten Bezug. „Als ich nach Zetteln des Baumes in der Stadtmitte nachfragte, waren bereits alle Wunschkarten vergriffen“, erzählt Heidrun Weber.

Die Frohnhauserin ist auf vielen Wegen im Stadtteil ehrenamtlich unterwegs. Den „Ausverkauf“ der Wünsche in der City – eine Aktion der Caritas – bremste Heidrun Weber keineswegs, sondern spornte sie eher an. Das Ergebnis: Mitten in der Apotheke am Frohnhauser Markt steht nun ein fast mannshoher Tannenbaum, an dem Zettel neben farbigen Kugeln Zettel mit Wünschen baumeln.

„Auch in Frohnhausen gibt es bedürftige Senioren“

„Frau Zarinfar, die Inhaberin der Apotheke, hat sofort mitgemacht“, so Heidrun Weber, die den Weihnachtsbaum persönlich von einem Mülheimer Baumarkt in die Apotheke transportierte. „Auch in Frohnhausen gibt es bedürftige Senioren“, weiß Heidrun Weber. Das beweisen die Wunschzettel der Senioren, die von den benachbarten „Essener Kontakten“ und dem Pflegedienst Brahim gesammelt und an den Baum gehängt werden.

Die Bandbreite der Seniorenwünsche ist groß: Ein gebrauchter CD-Player ist ebenso dabei wie After Shave, aber auch eine mittelgroße Topfpflanze mit Blättern, ein kleiner Käsekuchen und ein Beitrag zu einem Friseurbesuch sind allerdings auch zu finden.

„Im kommenden Jahr fangen wird früher an“

„Selbstverständlich können Menschen, die in der Nachbarschaft einen bedürftigen alten Menschen kennen, für sie oder ihn einen Zettel an den Baum hängen“, sagt Heidrun Weber. Kunden der Apotheke dürfen sich Zettel abnehmen, um den betreffenden Wunsch zu erfüllen. Sie sollten das Geschenk hübsch einpacken und das Paket in die Apotheke bringen. Bis zum 21. Dezember werden die Geschenke dann dort aufbewahrt, bevor sie verteilt werden.

„In diesem Jahr war die Zeit recht kurz, im kommenden Jahr fangen wir früher an“, verspricht Heidrun Weber.

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