Gastronomie

Frittenwerk installiert grüne Wand in Essener Innenstadt

Die neue grüne Wand in der Essener Innenstadt. Im Frühjahr soll sie in voller Schönheit erblühen.

Foto: Michael Korte

Die neue grüne Wand in der Essener Innenstadt. Im Frühjahr soll sie in voller Schönheit erblühen. Foto: Michael Korte

Essen.   Die Düsseldorfer Restaurant-Kette hat eine grüne Fassade in der Essener City angebracht. Der vertikale Garten soll sich per W-Lan selber gießen.

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Die Essener Innenstadt hat einen neuen grünen Hingucker: In der vergangenen Woche wurde an einer Hausfassade an der Ecke Kettwiger Straße/Porscheplatz ein rund 100 Quadratmeter großer vertikaler Garten angebracht.

In Auftrag gegeben hat ihn die Restaurant-Kette Frittenwerk, die dort am 17. November ihr neues Lokal eröffnet. Der Düsseldorfer Systemgastronom hatte bereits im Juli mit den Umbauarbeiten des Ladenlokals begonnen und die Grünfassade in Kooperation mit der Grünen Hauptstadt entwickelt.

Grüne Wand mit Grüner Hauptstadt entwickelt

Installiert wurde die Grünfassade von einer holländischen Spezialfirma, die auch für die Zucht der Pflanzen zuständig war. Die insgesamt 20 Pflanzensorten waren bereits in vertikaler Ausrichtung gezüchtet worden und sind speziell für die Schattenseite des Gebäudes ausgewählt.

Derzeit befinden sich die Pflanzen noch in einem Winterschlaf, wie ein Sprecher der Restaurant-Kette erklärte. Daher der aktuell etwas zerrupfte Eindruck der Pflanzen. Doch bereits im Frühjahr soll die Wand dann in voller Schönheit erblühen.

Garten gießt sich selbst

Die Pflege und Wartung übernimmt der vertikale Garten größtenteils eigenständig. Per W-Lan wird das System aktuell mit Wetterdaten gefüttert. Je nach Witterung werden dann über ein automatisches Bewässerungssystem Wasser und Nährstoffe zugeführt. Gleichzeitig wartet die holländische Gartenfirma die Wand regelmäßig. Dabei werden die Pflanzen geschnitten und gegebenenfalls ausgetauscht.

Dritte Restaurant-Kette in kurzer Zeit

Für das Frittenwerk ist die grüne Fassade kein Neuland. Als Teil des nachhaltigen Firmenkonzepts sind bereits die Lokale in Düsseldorf und Köln aufwändig begrünt. Die Fast-Food-Kette nennt sich selbst Pommesmanufaktur und hat sich auf die Zubereitung verschiedener Pommesvarianten spezialisiert.

In der Essener City ist Frittenwerk eine von gleich mehreren Restaurant-Ketten, die innerhalb kürzester Zeit eröffnen. Ebenfalls am 17. November hat die Steakhaus-Kette Lewenslust aus Hildesheim die Eröffnung ihrer neuen Filiale am Kennedyplatz angekündigt.

Bereits Anfang September hatte mit der Hamburger Kette Block House ebenfalls ein Steakhaus an dem zentralen Platz in der Essener Innenstadt eröffnet.

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