Folkwang-Projekt

Folkwang Musikschule bittet zum „Farbentanz“ ins Museum

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Die Folkwang Musikschule bringt die Farben zum Tanzen:  Im Museum Folkwang präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten nun vor großem Publikum.

Die Folkwang Musikschule bringt die Farben zum Tanzen: Im Museum Folkwang präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten nun vor großem Publikum.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Essen.  Tanz, Musik, Theater: Folkwang Musikschule startet „Zeitreise in den Expressionismus“. Das Museum wird zur Bühne, die Kunstwerk sind Inspiration.

Folkwang feiert die künstlerische Vielfalt. Beim großen Expressionismus-Tag am kommenden Sonntag, 27. November, sind rund 50 Schülerinnen und Schüler der Folkwang Musikschule mit unterschiedlichen kreativen Projekten beteiligt.

Anlässlich der Ausstellung „Expressionisten am Folkwang“ hat sich die Folkwang Musikschule in Zusammenarbeit mit der Bildung und Vermittlung des Museum Folkwang mit der künstlerischen Strömung beschäftigt und den Expressionismus in einem gemeinsamen Bühnenprojekt kreativ-gestalterisch bearbeitet. Unter dem Motto „Farbentänze – eine Zeitreise in den Expressionismus“ präsentieren sie das Ergebnis am 27. November, um 14 und um 15.30 Uhr bei zwei Aufführungen im Karl-Ernst-Osthaus-Saal.

Es ist nicht die erste Kooperation der Essener Folkwang-Institute. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Museum Folkwang aber hat man die Zusammenarbeit nun noch einmal ausgebaut. Bilder der aktuellen „Expressionisten“-Ausstellung wie Kirchners „Farbentanz“ oder Pechsteins „Tänzer“ waren den Schülerinnen und Schülern dabei Inspiration für ihren Auftritt. Schon seit Monaten bereiten sie sich darauf vor und präsentieren im Museum die ganze kreative Angebots-Bandbreite der Essener Musikschule.

Musik von Maurice Ravel bis Béla Bartók erklingt im Museum Folkwang

Im Mittelpunkt der Farbentänze steht eine Tanzperformance, die von Musik der Zeit, unter anderem mit Werken von Maurice Ravel, Béla Bartók oder Arnold Schönberg, begleitet wird. Tanzpädagoge Marius Bélise hat dazu passende Choreografien einstudiert. Hinzu kommen literarische Texte des Expressionismus, die rezitiert oder auch szenisch dargestellt werden. Schließlich ist das Angebot der Folkwang Musikschule seit einiger Zeit auch um den Bereich Schauspiel erweitert, der von dem in Essen wohlbekannten Theater-Regisseur Thomas Ladwig geleitet wird. Expressionistische Texte und Gedichte von Georg Heym über Jakob van Hoddis bis zu Alfred Wolfenstein sind zu hören.

Die Einsamkeit der „Städter“, die Wolfenstein Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieb, aber auch die Farben und Moden der wachsenden Großstädte greifen die Kostüme und Bühnenbilder auf, die von den Kunstkursen der Folkwang Musikschule für den großen Museumsauftritt geschaffen wurden. Angeleitet wurden sie dabei von den Dozentinnen Jutta Schmidt und Hella Nocke-Schrepper, die ganz besondere szenische Effekte mit den Kindern und Jugendlichen geschaffen haben. „Für uns ist das Thema Expressionismus nach der Vorstellung am Sonntag noch nicht abgeschlossen, wir werden auch nach der Ausstellung daran weiterarbeiten“, sagt Hella Nocke-Schrepper.

Der Eintritt zu den „Farbentanz“-Vorstellungen ist frei. Mehr Infos: www.museum-folkwang.de Unterstützt wird das Projekt von der KIKUMU Ulrike Nitschmann-Stiftung. http://Mehr_Inhalte_aus_Essen{esc#233146165}[infobox]

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