Unfall-Drama

Fahrer (21) in Essen rast in Fußgängerin: Frau hatte Glück

Dieser schwarze Audi RS5 knallte am Sonntag vor einen Ampelmasten.

Dieser schwarze Audi RS5 knallte am Sonntag vor einen Ampelmasten.

Foto: privat

Essen.   Am Sonntag rast ein Fahrer (21) mit seinem Audi RS5 in eine Fußgängerin. Die Frau überlebt nur deshalb, weil sie hinter einem Ampelmasten steht.

Nach dem Unfall an der Gladbecker Straße in Essen-Altenessen betont die Polizei, dass das Opfer, eine 25-jährige Fußgängerin, nur mit sehr viel Glück überlebt hat. Am Sonntag war ein 21-jähriger Autofahrer mit seinem schwarzen Sportwagen Audi RS5 (450 PS, 0 auf 100 km/h in drei Sekunden, Neupreis etwa 80.000 Euro) von der Fahrbahn abgekommen und war an der Kreuzung Gladbecker Straße/Bäuminghausstraße auf den Bürgersteig gerast.

Dort hatte er die Fußgängerin, die an der Ampel stand, erfasst. „Nur, weil zwischen der Frau und dem Auto der Ampelmast stand, hat die Gelsenkirchenerin überhaupt überlebt“, sagte Polizeisprecher Peter Elke am Dienstagmorgen.

Keine üblichen Autorenn-Kandidaten

Die Behörde betont, dass es sich im vorliegenden Fall nicht um klassische Kandidaten handelt, die sonst bei illegalen Autorennen im Ruhrgebiet auffallen. „Die Familie, der das Auto gehört, ist bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten“, sagte Elke auf Anfrage. Es seien auch keine libanesischen Clans im Spiel, wie sonst häufig bei solchen Vorgängen.

Im Auto saßen der Fahrer (21) und drei weitere Familienangehörige (9, 19 und 45 Jahre). Die Verletzungen der Frau seien angesichts der Wucht, mit der das Auto wegen völlig überhöhter Geschwindigkeit auf den Bürgersteig raste, relativ glimpflich ausgefallen.

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