Schwimmkurse

Essener Unternehmer will gegen Bäder-Mangel vorgehen

Kinderschwimmkurse sind wichtig, weil allein Schulschwimmen nicht ausreicht, damit Kinder sicher Schwimmen lernen.

Kinderschwimmkurse sind wichtig, weil allein Schulschwimmen nicht ausreicht, damit Kinder sicher Schwimmen lernen.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Sascha Krone aus Essen-Heidhausen hat eine Initiative gestartet, die dafür sorgt, dass Schwimmkurse auch in Hotelpools stattfinden können.

Kinder-Schwimmkurse sollen bundesweit künftig verstärkt auch in Hotel-Pools stattfinden. Das ist die Idee von Sascha Krone, einem IT-Berater aus Heidhausen. Der Unternehmer hat für den Deutschen Schwimmlehrerverband die Initiative „Pool2Share“ gestartet: Schwimmschulen, die in öffentlichen Bädern keine Kapazitäten finden, sollen auf Hotel-Bäder ausweichen können.

„Hotel-Bäder sind meistens leer“, hat Krone festgestellt. Er war als Unternehmensberater unterwegs, „und in den Pools war ich meistens der Einzige.“ Gleichzeitig gibt es deutschlandweit die Entwicklung, dass öffentliche Bäder dicht machen – oder, wie auch in Essen, regelmäßig für den Kursbetrieb ausfallen.

Zwei Zusagen erhalten

Krone zufolge hat seine Initiative bereits Zusagen von zwei namhaften Ketten. Das Sheraton auf der Huyssenallee und das Hotel Bredeney an der Althoffstraße habe er angefragt.

Die Idee, Schwimmschulen und Hotelketten zusammenzubringen, ist für Krone auch eine Geschäftsidee: Mit seiner Internet-Seite „Pool2Share“ tritt Krone als Makler auf – und erhält Provision. Die Miete für eine Stunde Badnutzung in Hotels betrage, so Krone, zwischen 35 und 70 Euro. Was in städtischen Bädern übrigens nicht bedeutend weniger sei.

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