Bürgernähe

Essener Gastronom will Kommunalpolitiker werden

Gibt das „Mittendrinn“ zum Jahresende auf, übernahm 2018 zusätzlich die „Heimliche Liebe“: Stefan Romberg.

Gibt das „Mittendrinn“ zum Jahresende auf, übernahm 2018 zusätzlich die „Heimliche Liebe“: Stefan Romberg.

Foto: Dennis Stachel / Funke Foto Services

Essen.  Gastronom Stefan Romberg, Gastronom aus Rüttenscheid, kandidiert bei der Kommunalwahl 2020 für die Bezirksvertretung und den Rat.

Der Rüttenscheider Gastronom Stefan Romberg („Mittendrinn“, „Heimliche Liebe“) will Politiker werden. Romberg hat am Mittwoch angekündigt, bei der Kommunalwahl im September 2020 für die Partei „Die Partei“ sowohl für den Rat der Stadt als auch für die Bezirksvertretung II (u.a. Rüttenscheid, Stadtwald) zu kandieren. Für die Wahl der Bezirksvertreter steht Romberg auf Listenplatz 1, für den Rat der Stadt Essen geht Romberg als Direktkandidat ins Rennen.

„Kann mehr bewegen als ein verdienter Profi-Kommunalpolitiker“

„Als erprobter Wirt habe ich über viele Jahre die Gespräche mit den Menschen geführt und führe diese immer noch, so weiß ich, was den Bürger interessiert und bewegt“, sagt Romberg. „Dabei habe ich Kontakt zu so vielen Menschen aus so unterschiedlichen Schichten und Bereichen, dass ich glaube, durch einfaches Handeln mit gesundem Menschenverstand mehr bewegen kann als verdiente Profi-Kommunalpolitiker.“

„Komme mit der Kneipe in die Politik“

Romberg engagiert sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren für die „Partei“. Schon 2005 kandidierte er als Direktkandidat für den Bundestag, holte 497 Stimmen. Romberg: „Ich finde, dass sich sehr viele Politiker immer mehr in Kneipen sehen lassen, um nah am Volk zu sein - so komme ich doch direkt mit der Kneipe in die Politik!“

Romberg hatte im November angekündigt, seinen Gastronomiebetrieb „Mittendrinn“ auf der Rüttenscheider Klarastraße nach 13 Jahren zum Ende des Jahres zu schließen. Romberg hatte 2018 zusätzlich das Ausflugslokal „Heimliche Liebe“ in Stadtwald übernommen.

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