Grugapark-Geburtstag

Essener feiern ihren Grugapark mit spektakulärer Lasershow

Essen.  Das dreitägige Fest zum 90. Geburtstag des Essener Grugaparks litt unter Regenschauern. Wer gekommen war, wurde mit einer Lasershow belohnt.

Nicht gerade das optimale Geburtstagswetter hatte der Grugapark erwischt, dessen 90. Geburtstag drei Tage lang feiert wurde. Hatten die Organisatoren doch alles getan, um dem seit Generationen als Erholungs- und Freizeitoase beliebten Geburtstagskind eine würdige Party zu gestalten – für das Wetter, das sich leider im Laufe der drei Festtage noch verschlechterte, konnten sie nichts.

Auf der Kranichwiese war es zum Jubiläum deutlich leerer als bei vielen Grugaparkfesten in früheren Jahren, doch die Besucher, die da waren, hatten Spaß. Wer es bis zur spektakulären Lasershow zu Ehren des Grugaturms ausgehalten hatte, wurde belohnt. Der Turm ist als einziges Wahrzeichen aus dem Gründungsjahr des Parks noch erhalten geblieben. So mancher Besucher überlegte, ob das in Essen bekannte Bauwerk mit der roten Tulpe eigentlich jemals bestiegen hatte . . .

Großes Lob für die außergewöhnliche Lasershow

Im Vorfeld hatten Besucher bedauert, dass es die beiden großen Feuerwerke, für die das Grugaparkfest seit Jahren bekannt ist, nicht geben würde. Am Ende zollten sie den Veranstaltern nach Abschluss der rund zehnminütigen Lasershow aber viel Lob. „Wir sind extra für die Lasershow noch einmal mit der Familie hergekommen, nachdem wir am Freitagabend so begeistert waren“, sagt eine Frau, die mit ihren beiden Kindern auf der Kranichwiese steht und auf das Lichtereignis wartet.

Viele Besucher filmten das Spektakel mit dem Handy, andere ließen sich von Lichtinstallationen, die die Gäste auf der Wiese mit in das Gesamtkunstwerk einbezogen, in ihren Bann ziehen. „Das hätte ruhig noch länger gehen können“, kommentierten Besucher im Grugapark das Geschehen. „Das hat das Feuerwerk auf jeden Fall getoppt.“

Nach der Lasershow leerte sich die Festwiese dann aber ganz schnell, die Gäste hatten offenbar genug von nassen Füßen und Sitzbänken, auch wenn die Szenerie durch rote Lichtkegel in ein schönes Licht getaucht war. Für die Mitarbeiter an den Ständen, die am Samstagabend nicht allzu viel zu tun hatten, ging es ans Aufräumen.

Besucher tanzten auf der Wiese zu Rock’n’Roll-Klängen

Am frühen Abend hatte die Band Hickory Cats mit Rock’n’Roll-Klängen ihre Fangemeinde um sich versammelt. Die ließ es sich trotz Regenbekleidung und aufgespannten Schirmen nicht nehmen, auf rutschigem Untergrund das ein oder andere Tänzchen hinzulegen.

Etwas komfortabler ging es für Akteure und Zuschauer der Percussion-Gruppe Greenbeats zu, die ihr – durchaus beeindruckendes – Können im Musikpavillon präsentierten und die Zuhörer auf den Sitzen zum Klatschen brachten.

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