Innenstadt

Essener Bürgerbündnis fordert: Plastikblumenbeete abräumen

Die bunten Pflanzinsel in der Innenstadt dienen auch als Sitzgelegenheit.

Die bunten Pflanzinsel in der Innenstadt dienen auch als Sitzgelegenheit.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Die Innenstadt bietet nach Ansicht des Essener Bürgerbündnisses ein Bild des Jammers. Die Kunststoff-Pflanzbeete gehörten schnellstens abgeräumt.

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Das Essener Bürgerbündnis (EBB) fordert die Stadt auf, die bunten Pflanzinseln in der City wieder abzuräumen. „Die von der Grünen Hauptstadt übrig gebliebenen Plastik-Blumenbeete verschönern die Innenstadt schon lange nicht mehr, sondern verunstalten sie“, kritisiert EBB-Fraktionschef Jochen Backes. Die Beete und Kübel seien dreckig, zum Teil beschädigt und böten einen eher schaurigen Anblick. „Sie sollten umgehend entfernt werden“, so Backes.

Bund fördert Kunststoffbeete mit 60 000 Euro

Die insgesamt 59 Pflanzinseln waren erstmals im Grünen Hauptstadtjahr aufgestellt worden. Dank einer Förderung des Bundes in Höhe von 60 000 Euro konnte das Projekt in diesem Jahr fortgeführt werden konnte. Auch für das kommende Jahr ist die Finanzierung nach Angaben der Verwaltung gesichert. Die Plastikinseln dienen als Pflanzbeete und als Sitzgelegenheit. Nicht zu übersehen ist, dass sich die Plastikelemente wenn überhaupt nur mit Mühe reinigen lassen.

Nach Ansicht des Essener Bürgerbündnisses passen die Pflanzinseln ins Bild. die Innenstadt sei an vielen Stellen vermüllt und verdreckt und hinterlasse teilweise einen verwahrlisten Eindruck. Ziel müsse es aber sein, eine Atmosphäre zu schaffen, bei der Besucher und Bewohner gerne in der Stadt verweilen.

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