Insolvenz

Essener Anlagenbauer Oschatz muss Insolvenz anmelden

Der Sitz der Oschatz GmbH  am Westendhof 10-12 in Essen - Frohnhausen. Der Anlagenbauer ist insolvent.

Der Sitz der Oschatz GmbH am Westendhof 10-12 in Essen - Frohnhausen. Der Anlagenbauer ist insolvent.

Foto: Ulrich von Born

Essen.   Das Traditionsunternehmen Oschatz ist zahlungsunfähig und hat Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind die 130 Mitarbeiter am Standort Essen.

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Der Kraftwerkskesselbauer Oschatz ist in wirtschaftliche Turbulenzen geraten und hat am Montag Insolvenz angemeldet. Das teilte das Traditionsunternehmen am Dienstag mit. Betroffen ist lediglich die Oschatz GmbH in Essen mit 130 Mitarbeitern, nicht jedoch die 14 Tochterunternehmen im Ausland.

Die Oschatz-Gruppe beschäftigt weltweit insgesamt rund 1400 Mitarbeiter u.a. in China, der Türkei und in Tschechien. Essen ist Sitz der Verwaltung und erbringt Ingenieurdienstleistungen. Produziert wird dagegen im Ausland.

Banken verlängerten Kredite nicht

Nach Angaben einer Unternehmens-Sprecherin hätten Banken die Kredite nicht verlängert, was schließlich zur Insolvenz führte. Oberste Zielsetzung sei jetzt die Fortführung des Geschäftsbetriebes mit allen Mitarbeitern. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannte das Amtsgericht Essen den Düsseldorfer Anwalt Frank Kebekus.

Die Firma Oschatz wurde vor über 165 Jahren gegründet und hat ihren Sitz seit 1951 in Essen. Seit drei Jahren wird sie von Jan-Christopher Schrag und Andreas Albrecht geführt.

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