Proteste

„Essen stellt sich quer“ kündigt Gegendemo zu Patrioten an

Rund 6000 Menschen folgten dem Aufruf von „Essen stellt sich quer“ im September und demonstrierten in der Innenstadt gegen Gewalt und rechte Hetze.

Rund 6000 Menschen folgten dem Aufruf von „Essen stellt sich quer“ im September und demonstrierten in der Innenstadt gegen Gewalt und rechte Hetze.

Foto: Roland Weihrauch

Essen.   Nach dem Aufruf der „Patrioten NRW“ zu einer Großkundgebung in Essen hat das Bündnis „Essen stellt sich quer“ zur Gegendemo aufgerufen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ hat am Mittwochmorgen über Facebook zur Gegendemo aufgerufen, wenn am 8. Dezember die „Patrioten NRW“ und weitere rechte Gruppen zur Großkundgebung in Essen auflaufen wollen.

Eine entsprechende Anmeldung von „Essen stellt sich quer“ hatte die Polizei bereits am Dienstag bestätigt. Unter dem Motto „Nein zu Nazis und rechter Gewalt“ möchte das Bündnis von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr zwischen Limbecker Platz und Berliner Platz demonstrieren. Dazu wurden 150 Teilnehmer angemeldet, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Hierzu müssten aber noch Kooperationsgespräche geführt werden.

„Essen stellt sich quer“ warnt vor Gewaltbereitschaft

An der gleichen Stelle wollen auch die Patrioten auflaufen, so die Polizei.

„Essen stellt sich quer“ kritisiert, dass die von den Patrioten vorgeschobenen Dieselfahrverbote nur ein Alibi-Thema seien und mit dem Aufmarsch von gewaltbereiten und brutalen Schlägern zu rechnen sei: „Tatsächlich verbirgt sich hinter dieser Truppe aber die rechtsextreme, gewaltbereite, neonazistische Szene“, schreibt das Bündnis, das zuletzt im September rund 6000 Menschen in der Essener Innenstadt gegen rechte Hetze zusammenbrachte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (7) Kommentar schreiben